Limburg und sein ICE-Gebiet

Datum: 13.01.2018


Limburg und sein ICE-Gebiet
Das Gebiet am ICE-Bahnhof Limburg Süd ist eine der größten Gewerbeflächen, die in den vergangenen Jahrzehnten im Limburger Stadtgebiet angelegt wurden. Eine gute Anbindung mit dem Bahnhof auf der einen und der Autobahn 3 auf der anderen Seite: Das sind die Stärken des Gebiets. Dennoch gibt es noch weitaus mehr Freiflächen als anfangs geplant. Der Marktplatz Limburg-Weilburg schaut genau hin und befasst sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Limburger ICE-Gebiets.

Der Stand der Dinge:

Das ICE-Gebiet ist 27 Hektar groß. Ein Teil dieser Fläche ist allerdings für Straßen, Parkplätze und ähnliches in Verwendung. Mit Gebäuden können genau 20 Hektar bebaut werden. Knapp 5,4 Hektar sind derzeit bebaut, also etwas mehr als ein Viertel.

31,8% der Fläche (bebaut und unbebaut) befinden sich noch im Besitz der Stadt Limburg. Die übrigen 68,2% sind Eigentum von Endnutzern oder von Projektentwicklern, die dort entweder schon Gebäude errichtet haben oder etwas bauen und es anschließend vermieten oder verkaufen wollen.

Wegen rund 6,5 Hektar (3,3% der bebaubaren Fläche) verhandelt die Stadt Limburg derzeit mit weiteren Kaufinteressenten. Diese Fläche verteilt sich auf vier Grundstücke.
Die Grundstücksaufteilung im Limburger ICE-Gebiet. © OpenStreetMap-Mitwirkende, http://www.openstreetmap.org/copyright
Die Grundstücksaufteilung im Limburger ICE-Gebiet. © OpenStreetMap-Mitwirkende, http://www.openstreetmap.org/copyright

Was bisher geschah:

Zum Limburger ICE-Gebiet gab es in den vergangenen Jahrzehnten viele Ideen und Vorschläge, vom Freizeitpark über eine Autobahnraststätte, Container-Wechselstationen, ein Autohaus bis hin zu mehreren Bürotürmen. Nachfolgend führen wir einige tatsächlich verwirklichte Projekte sowie weitere wichtige Stationen der bisherigen Entwicklung auf:

1964 - Erste Überlegungen der Bundesbahn, eine Entlastung für die linken Rheinstrecke zu schaffen.

1985 - Erstmals wird eine mögliche Bahnstrecke, die über Limburg führen soll, in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Es gibt aber verschiedene Vorschläge für alternative Trassen.

1989 - Das Bundeskabinett legt sich auf die rechtsrheinische Trasse der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main mit einem Bahnhof im Raum Limburg fest.

1994 - Die Planung für den hessischen Teil der Strecke wird abgeschlossen. Damit fällt auch die Entscheidung für den Bahnhofsstandort in der Gemarkung von Eschhofen. Zuvor waren auch Staffel und Freiendiez in der Diskussion. Zugleich beginnt die Limburger Stadtpolitik über die Entwicklung des Geländes am zukünftigen ICE-Bahnhof als Gewerbegebiet zu diskutieren. Bald kristallisierte sich als erstes Konzept ein 42 Hektar große Gewerbegebiet mit tausenden Arbeitsplätzen heraus, in dem es auch ein Factory Outlet Center geben soll.

1995 - Die Bauarbeiten für die ICE-Strecke beginnen am Frankfurter Kreuz.

1999 - Die Bauarbeiten für den Bahnhof Limburg Süd beginnen. Nach langen Diskussionen in der Stadtpolitik und der Verkaufsweigerungen vieler Eschhofener Grundstücksbesitzer wird das geplante Gewerbegebiet verkleinert: Zunächst einmal sollen nur 32 Hektar genutzt werden.

2000 bis 2001 - In der Stadtpolitik werden mehrere Varianten für die Vermarktung der Flächen im ICE-Gebiet erörtert. Verschiedene regionale und bundesweit tätige Unternehmen bewerben sich. Schließlich fällt die Entscheidung auf die Hessische Landgesellschaft sowie eine Gemeinschaft aus den Firmen Legno (Tochter der Kommanditgesellschaft Allgemeine Leasing) und Rücker Consult sowie dem Diplom-Ingenieur Peter Knörr.

2002 - Das Dornburger Unternehmen Straton IT-Consulting lässt sich als erster Nutzer im ICE-Gebiet nieder. Der erste Zug hält am noch unfertigen ICE-Bahnhof. Der Straßenbau im ICE-Gebiet wird am Ende des Jahres abgeschlossen. Bürgermeister Martin Richard (CDU) kündigt an, dass bis 2005 rund die Hälfte der Fläche im ICE-Gebiet vermarktet sein soll.

2003 - Das Bahnhofsgebäude ist fertig.

2003/04 -
Der Max-Value-Tower gehörte zu den ersten Bauprojekten im Umfeld des ICE-Bannhofs.
Der Max-Value-Tower gehörte zu den ersten Bauprojekten im Umfeld des ICE-Bannhofs.
In der Stadtpolitik gibt es heftige Diskussionen über die weitgehend erfolglosen Vermarktungsbemühungen und die rund 225.000 Euro, die die beauftragten Berater für sie erhalten haben. Ihr Vertrag war Mitte 2003 ausgelaufen.

2006 - Der regionale Unternehmer Max Stillger geht mit dem Bau des Büroturms Max-Value-Tower das zweite Ansiedlungsprojekt im ICE-Gebiet an.

2007 - Der Bau des Contel-Hotels beginnt. Zuvor hatte es längere Auseinandersetzungen darüber gegeben, ob die Stadt sich darauf einlässt, dieses Projekt auf Wunsch des Investors mit dem Bau einer Tankstelle und eines Schnellimbisses zu verbinden. Der Max-Value-Tower wird fertiggestellt und der Bau des Gebäudes für die Bodenmanagementbehörde des Landes Hessen beginnt. Erstmals erregt ein Treffen von Autotunern zum so genannten Car-Freitag im ICE-Gebiet größere öffentliche Aufmerksamkeit.

2009 - Der Bau des Parkhauses beginnt.

2010 - Die Stadt Limburg kauft 16,8 Hektar des ICE-Gebiets von der Hessischen Landgesellschaft zurück, die diese in den zurückliegenden Jahren nicht vermarkten konnte. Trotz massiver Gegenwehr der Stadtpolitik wird ein dritter Schnellimbiss gebaut.

2011 - Das Parkhaus wird für die Nutzung freigegeben.

2012 - Das Limburger Krankenhaus St. Vincenz beginnt mit dem Bau eines Logistikzentrums, das unter anderem die Zentralapotheke der Klinik aufnehmen soll. Bei einer Erhebung wird die Zahl der Beschäftigten im ICE-Gebiet mit rund 600 ermittelt.

Das ICE-Gebiet ist auch Behördenstandort: In dieser Immobilie ist das hessisches Amt für Bodenmanagement angesiedelt.
Das ICE-Gebiet ist auch Behördenstandort: In dieser Immobilie ist das hessisches Amt für Bodenmanagement angesiedelt.
Seitdem das öffentliche Parkhaus in Betrieb gegangen ist, hat sich die früher gelegentlich chaotische Verkehrssituation erheblich entspannt.
Seitdem das öffentliche Parkhaus in Betrieb gegangen ist, hat sich die früher gelegentlich chaotische Verkehrssituation erheblich entspannt.
Das Logistikzentrum des Krankenhauses St. Vincenz ist eine der jüngsten Ansiedlungen.
Das Logistikzentrum des Krankenhauses St. Vincenz ist eine der jüngsten Ansiedlungen.
2013 - Der Bau des Krankenhaus-Logistikzentrums ist abgeschlossen.

2015 - Ein Investor erhält die Genehmigung für den Bau eines Obi-Baumarkts.

2016 - Die Limburger Stadtverordnetenversammlung beschließt eine Vermarktungsoffensive für die erheblichen leerstehenden Flächen im ICE-Gebiet. Allein 1200 Quadratmeter waren zu Beginn des Jahres im Gebäudes des Amts für Bodenmanagement ungenutzt. Das Limburger Bäckereiunternehmen Schäfer kündigt den Bau einer Großbäckerei im ICE-Gebiet an und der Immobilienunternehmer Marcel Kremer erwirbt Grundstücke direkt am Bahnhof, um dort ein Hotel zu errichten.

2017 - Eine Wasserstoff-Tankstelle nimmt ihren Betrieb auf.

Der Bahnhof bildet das Herzstück des umliegenden Gewerbegebiets.
Der Bahnhof bildet das Herzstück des umliegenden Gewerbegebiets.

Der Bürgermeister:

Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn zum ICE-Gebiet
Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn
Der Limburger Bürgermeister Marius Hahn (SPD) äußert sich im Interview mit dem Marktplatz Limburg-Weilburg zu den Plänen der Stadt mit dem ICE-Gebiet:

Welche Rolle spielt das ICE-Gebiet für den Wirtschaftsstandort Limburg?

Das Dienstleistungszentrum „ICE-Stadt“ ist ein Aushängeschild der Stadt, das einen Querschnitt des Limburger Wirtschaftsstandorts darstellt: Unternehmenssitze von mittelständischen Unternehmen neben überregionalen Produktionsstandorten und Dienstleistungszentren neben zukünftigen Einkaufsmöglichkeiten. Durch die A3 sowie den ICE-Bahnhof ist das Dienstleistungszentrum – genau wie die ganze Stadt - hervorragend angeschlossen. Dementsprechend spielt die ICE-Stadt eine außergewöhnliche Rolle für den Wirtschaftsstandort Limburg.

Die Nutzung der Flächen ist wesentlich langsamer verlaufen als ursprünglich geplant. Woran lag das und was wird derzeit und in Zukunft unternommen, um das Gebiet zu füllen?

Der Bebauungsplan des Dienstleistungszentrums „ICE-Stadt“ wurde basierend auf einem Masterplan entwickelt, der ein urbanes Gebiet mit Blockrandbebauung im Zentrum und weiteren Gewerbeflächen im Äußeren vorsah. Die Planung sieht ein sehr differenziertes Nutzungskonzept in der Form einer Mischnutzung inkl. Wohnen vor, umso möglichst einen lebendigen Stadtteil zu bauen.

Auch wenn sich im Gegensatz zu den Voraussagen das Dienstleistungszentrum nicht so schnell füllt wie ursprünglich angenommen, so gibt es doch keine Notwendigkeit, von der ursprünglichen Intention abzuweichen. In der Stadt ist Bauland auch nur endlich vorhanden und es sollte dementsprechend nachhaltig damit umgegangen werden. Daher werden auch in Zukunft interessierte Gewerbebetriebe auf ihre Nachhaltigkeit und dem gesamtwirtschaftlichen Nutzen für die Region Limburg untersucht.

Wären die Flächen ohne vorherige Sondierung an interessierte Unternehmen verkauft worden, so würde das ICE-Gebiet heute komplett zugebaut z. B. aus Logistikunternehmen, Waschstraßen sowie Eventhallen bestehen.

Der Bahnhof Limburg-Süd hat sich nicht zuletzt zum Pendlerbahnhof mit schnellen Verbindungen nach Frankfurt und Köln entwickelt.
Der Bahnhof Limburg-Süd hat sich nicht zuletzt zum Pendlerbahnhof mit schnellen Verbindungen nach Frankfurt und Köln entwickelt.
Wie sieht aus Sicht der Stadt die Zukunft des ICE-Gebiets aus? Welche Projekte stehen in nächster Zeit zur Verwirklichung an und was können Sie über die Ansiedlungen verraten, die derzeit in Verhandlungen sind?

Das Dienstleistungszentrum "ICE-Stadt" wird in naher Zukunft ein neues Gesicht erhalten. Während im Westen mit der Bäckerei Schäfer eine große Unternehmenszentrale heranwachsen wird, siedelt sich im Osten die Baumarktkette OBI an. Das urbane Zentrum wird durch Hotels und weiteren Dienstleistungskomplexen wachsen. Zur A3 hin werden moderne und innovative Fahrzeuge mit Hilfe einer Wasserstofffüllstation sowie einer Elektroschnellladestation betankt.

Der Nutzungsmix wird noch deutlicher hervortreten. Das Dienstleistungszentrum wird nicht nur nach Osten, sondern sich auch nach Süden hin ausdehnen. Hierfür befindet sich die Stadt mit mehreren Interessenten in fortgeschrittenen Gesprächen.

Der Abfall der Schnellrestaurants bleibt ein fortgesetztes Problem im ICE-Gebiet.
Der Abfall der Schnellrestaurants bleibt ein fortgesetztes Problem im ICE-Gebiet.
Ein Problem, das viele Nutzer nennen, ist der Ärger mit dem Verpackungsmüll der Schnellimbisse. Was unternimmt die Stadt dagegen?

Der Verpackungsmüll im ICE-Gebiet ist bisher trotz verschiedener Bemühungen ein nicht in den Griff zu bekommendes Problem. Um die Müllflut einzudämmen, wurde schon vor einigen Jahren veranlasst, dass McDonald’s zusätzliche Mülleimer aufstellt. Diese werden durch einen Mini-Jobber, der von McDonald’s beschäftigt wird, entleert. Weiterhin ist er damit beauftragt, herumliegenden Verpackungsmüll einzusammeln. Das Ganze funktioniert aber nur bedingt erfolgreich.

Die Limburger Stadtreinigung ist ebenfalls täglich im ICE-Gebiet tätig, zweimal die Woche auch eine Kehrmaschine.

Die Stadt Limburg will demnächst eine Initiative starten, um die Büroflächen im ICE-Gebiet besser auszulasten.
Die Stadt Limburg will demnächst eine Initiative starten, um die Büroflächen im ICE-Gebiet besser auszulasten.

Der Pionier:

Ulrich Heep zum Limburger ICE-Gebiet
Ulrich Heep
Ulrich Heep war mit seinem Unternehmen Straton IT-Consult der Pionier für die Gewerbeansiedlung im ICE-Gebiet. Er schildert seine Erfahrungen mit der Entwicklung des Gewerbestandorts.

Wie bewerten Sie aus der Perspektive eines der ersten Nutzer die bisherige Entwicklung des ICE-Gebiet im Rückblick?

Die Entscheidung gerade hier zu bauen hatte mehreren Gründe, beispielsweise technologische Gründe (Internet), logistische Gründe (A3 und ICE-Bahnhof). Bei Immobilien zählt immer die Lage, diese zielt auf Werterhaltung und Wertsteigerung. Alles dies war und ist hier gegeben. Es war die richtige Entscheidung und ich würde Sie im Nachgang auch immer wieder so treffen.

Die Entwicklung des Gebiets ging deutlich langsamer vonstatten als von der Politik zunächst geplant. Woran lag das aus Ihrer Sicht?

Es wäre kein Problem gewesen das ICE Gebiet mit Logistikfirmen zu besiedeln. Dann wäre heute alles belegt. Aber wäre das der richtige Weg gewesen? Ich meine, das Gebiet ist viel zu wertvoll dafür und man muss auf die richtige Zielgruppen setzen und diese dann auch gezielt ansprechen. Das Gießkannen-Prinzip führt hier nicht zum Erfolg.

Was sind die Probleme des ICE-Gebiets im heutigen Nutzungsalltag, beispielsweise im Hinblick auf die Parkplatz- und Verkehrssituation, den Abfall der Schnellimbisse und die jährlich wiederkehrende Auseinandersetzungen um den Car-Freitag? Wie könnten Lösungen aussehen?

Das Gebiet entwickelt sich, wenn auch langsam aber stetig. Dadurch entstehen auch Probleme wie Abfall oder Verkehr, hier insbesondere die Busse die vor dem Büro halten und durchgehend den Motor anlassen, im Winter für die Heizung im Sommer für die Klimaanlage. Besonders beim Abfall spiegelt sich ein Problem unser Gesellschaft wieder, und das ist nicht speziell auf das ICE Gebiet ausgelegt. Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass man Abfall entsorgt. Das ist bei vielen Jugendlichen nicht mehr der Fall. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen auch so sind und es kein spezielles Problem der Jugend ist. Hier kann man Strafen aussprechen, ja. Aber hier gibt es auch eine gesellschaftliche Aufgabe.

Was sind aus heutiger Perspektive die Stärken des ICE-Gebiets?

Das ICE-Gebiet hatte und hat Potenzial. Ich habe immer gesagt, wenn ich in Rente gehe, gibt es keinen freien Bauplatz mehr im Limburger ICE Gebiet.

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