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Umweltpreis 2018 - Passivhaus im Landkreis Limburg-Weilburg

Unternehmen: Landkreis Limburg-Weilburg | Datum: 16.04.2018


„Passivhaus im Landkreis Limburg-Weilburg“, so lautet das Motto des Umweltpreises des Landkreises Limburg-Weilburg 2018.

Der Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg hat sich auf Vorschlag des Ausschusses für Umweltangelegenheiten und Energieversorgung dem Thema „Passivhaus im Landkreis Limburg-Weilburg“ zugewandt und es zum Motto für die Vergabe des Kreisumweltpreises des Jahres 2018 gewählt.

Der Umweltpreis geht auf eine Initiative des Kreistages zurück und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Dieses kann auch an mehrere Empfänger aufgeteilt werden. Nur solche Maßnahmen und Aktivitäten finden Berücksichtigung, die freiwillig und uneigennützig erbracht werden. Leistungen in Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder in Ausübung beruflicher oder gewerbsmäßiger Zwecke werden deshalb nicht prämiert.

Was ist ein Passivhaus?

Das Passivhaus ist ein zukunftsweisendes und komfortables Gebäude, welches sehr wenig Energie für die Raumheizung verbraucht. Dabei handelt es sich um einen Standard, der auf alle Gebäudenutzungstypen angewandt werden kann. Besonderheiten sind:

  • eine gute Wärmedämmung,
  • dreifach-Wärmeschutz-Verglasung,
  • eine Konstruktion ohne Wärmebrücken,
  • die luftdichte Gebäudehülle und
  • eine komfortable Lüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung.
Den Namen Passivhaus erhält ein Gebäude, das nur wenig bis gar nicht über eine Heizung geheizt wird, sondern passiv durch die Sonneneinstrahlung über die Fenster und die Wärme, die Bewohner oder Nutzer des Gebäudes sowie genutzte Geräte abgeben. Die Wärme aus der Raumluft wird über einen Wärmetauscher in der Lüftungsanlage zurückgewonnen. Im Ergebnis benötigt ein Passivhaus weniger als 15kW/m2 Wohnfläche im Jahr, das entspricht ca. 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche. Ältere
Klimaschutzmanagement Achtung: Antragsfenster bis 31. Juli 2018 verlängert!!! 2
Verena Nijssen Wohngebäude benötigen im Durchschnitt neun Mal so viel Energie, also ca. 13,5l/m2. Neubauten, die nach den aktuellen gesetzlichen Vorschriften gebaut werden, verbrauchen ca. sechs bis zehn Liter Öl je Quadratmeter. Informationen zum Passivhaus finden sich auf der Homepage der Informations-Gemeinschaft Passivhaus www.ig-passivhaus.de

Was sind die Vorteile eines Passivhauses?
  • Hoher Wohnkomfort
  • Ganzjährig frische Luft in allen Wohnräumen
  • Bauphysikalisch einwandfreie Konstruktion: keine erhöhte Feuchtigkeit, schimmelfrei
  • Extrem geringe Heizkosten – selbst bei steigenden Energiepreisen
  • Radikale Umweltentlastung
  • aktiver Beitrag zum Klimaschutz
Sind Passivhäuser teurer als herkömmliche Häuser?

Immer öfter gibt es Passivhäuser, die zu gleichen Baukosten abgerechnet werden wie andere Neubauten nach derzeit gültigem Standard. Als Faustregel gilt jedoch, dass heute noch mit einem Mehraufwand von zwei bis fünf Prozent der Investitionskosten gerechnet werden kann. Um diese Mehrinvestition abzufangen, werden Passivhäuser gefördert – und ein großer Teil der Zusatzkosten wird bereits durch die reduzierten Energiekosten kompensiert. Außerdem sind Passivhäuser hochwertige Gebäude. Passivhaus-Komfort, Bauschadensfreiheit und niedrigste Energiekosten erhöhen den Immobilienwert.

Beispiele aus dem Landkreis Limburg-Weilburg?

  1. Anbau der Franz Leuninger Schule in Mengerskirchen
  2. Neubau des Verwaltungsgebäudes des Abfallwirtschaftsbetriebes in Beselich (befindet sich zur Zeit im Bau)
  3. Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung sagt es selbst: „Jeden Tag genieße ich den Komfort und die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen, die mir mein Passivhaus bietet.“
Der Landkreis Limburg-Weilburg hat sich mit einem integrierten Klimaschutzkonzept Ziele im Bereich Energieeinsparung gesetzt. Die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes erfolgt durch die Klimaschutzmanagerin Verena Nijssen. Gerade die Gebäudesanierung und der Neubau im Passivhausstandard sind wichtige Ansatzpunkte, um den Energieverbrauch bei der Wärmeerzeugung erheblich zu reduzieren. Der Landkreis Limburg-Weilburg macht das vor, indem er seinen Gebäudebestand in den letzten Jahren energetisch saniert hat und bei Neubauten auf den Passivhausstandard setzt. Auch die gesetzlichen Vorgaben nähern sich immer mehr dem Passivhaus an. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Bauherren von Passivhäusern allerdings noch Pioniere und sollen mit dem Umweltpreis des Landkreises Limburg-Weilburg als solche ausgezeichnet werden. Sie zeigen damit der Öffentlichkeit, wie effizientes Bauen funktioniert und wie auf fossile Energieträger im Wärmebereich verzichtet werden kann.
Der Passivhaus-Standard spielt nicht nur im Neubau eine besondere Rolle. Auch bei der Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten wird eine Heizenergieeinsparung von bis zu 90% erzielt. Auch hierzu können Projekte eingereicht werden. Realisierte Projekte in Hessen finden sich hier: https://www.energieland.hessen.de/mm/Modernisierung_mit_Passivhauskomponenten_04_2016.pdf

Wer darf mitmachen?
Der Landrat Manfred Michel und der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung rufen engagierte Bauherren, die ihren (Wohn)sitz im Landkreis Limburg-Weilburg haben und dort ein Passivhaus /-anbau besitzen, zur Teilnahme auf.

Was wird benötigt?

Die Bewerber dokumentieren das Gebäude durch geeignete Unterlagen: Beschreibungen, Fotos etc. Es gilt der Passivhausstandard nach den Vorgaben des Passivhausinstituts in Darmstadt mit dem Nachweis über das PHPP (PassivhausProjektierungspaket).
Die Unterlagen nimmt das Amt für den Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Schloss Hadamar, Gymnasiumstraße 4, 65589 Hadamar, bis zum 31. Juli 2018 entgegen.

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