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Hessischer Rundfunk will regionaler und crossmedialer werden


HR-Fernsehdirektorin Gabriele Holzner sprach auf Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen über Rolle des Rundfunks in der Region

Mit dem Bekenntnis zu mehr regionaler Berichterstattung hat Gabriele Holzner, Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks (HR), während der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen in der vergangenen Woche ein stärkeres Engagement des öffentlich-rechtlichen Senders in den Regionen Hessens angekündigt. Für die Nutzerinnen und Nutzer des HR sei die eigene Region ein stärkerer Bezugspunkt als das Land, sagte sie. „Darüber wollen die Menschen etwas wissen.“ Holzner war für ihren Beitrag ins Bürgerhaus nach Löhnberg gekommen, wo sich über 60 Mitglieder des Vereins zum jährlichen Treffen trafen. Neben dem Gastbeitrag der leitenden Rundfunkjournalistin stand dabei vor allem der Rückblick auf die Arbeit des Vereins im Mittelpunkt, der mit seinem Netzwerk die Arbeit des Regionalmanagements Mittelhessen flankiert.

In ihrer Rede vor den Vertretern von Kommunen, Institutionen und Unternehmen sowie Privatleuten aus allen fünf Landkreisen Mittelhessens berichtete Holzner über die Arbeitsweise des Senders und ging dabei auch auf Kritik an der Arbeit der öffentlich-rechtlichen Institution ein. Sie sei „zutiefst davon überzeugt“, dass ein Mediensystem ohne politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten wichtig sei. Aber: „Es gibt keine Bestandsgarantie für die Organisation, sondern für den Auftrag“, sagte die Fernsehdirektorin. Dabei müsse man sich ständig fragen, „ob wir noch richtig unterwegs sind“.

Zwar sei das Vertrauen der Bevölkerung in die Berichterstattung des HR nach wie vor groß, ein Drittel hätte aber in Umfragen angegeben, nicht die Inhalte auf den Kanälen des Senders zu sehen und zu hören, die ihren Alltag abbildete. „Zu bestimmten Bevölkerungsgruppen haben wir den Kontakt verloren.“ Man habe gesendet, aber nicht auf den Empfang geachtet, formuliert Holzner. Künftig wolle der HR wieder mehr „zuhören und in den Dialog treten“. Dabei wolle man auch auf Nutzer eingehen, die sich vom linearen Fernsehen abgewandt haben. Die Fernsehdirektorin hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung crossmedialer Berichterstattung hervor. Künftig richte sich der Ansprechpartner nur noch an dem Thema, nicht mehr an dem Kanal aus. „Von außen muss man nur noch einmal an uns herantreten“, wenn anschließend gesendet, gestreamt oder online berichtet werden soll.

Den Regionalstudios, die künftig aufgewertet werden sollen, wolle man zu diesem Zweck mehr crossmediale Kompetenzen geben. Das mittelhessische Studio in Gießen soll zudem auch personell verstärkt werden. Ebenfalls auf der Tagesordnung stehe beim Sender auch ein „neues Verständnis von Führung“, sagte die Journalistin. Holzner erwähnte dabei vor allem so genanntes agiles also flexibles Arbeiten und eine „neue Führungskultur“, die es zu implementieren gelte.

Mit 243 neuer Mitglieder-Höchststand erreicht – hohe Zufriedenheit durch Befragung bestätigt

Zuvor hatte der Vereins-Vorsitzende, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, an das 15-jährige Jubiläum des Vereins Anfang des Jahres erinnert und sich bei den inzwischen 243 Mitgliedern – ein erneuter Rekord – für Ihr Engagement bedankt. Manuel Heinrich, Pressesprecher des Regionalmanagements stellte die Befragung der Mitglieder vor: mit einer Gesamtnote von 2,03 waren diese mit der Arbeit des Regionalmanagements hoch zufrieden, auch die Vernetzung und die Vertretung der Region nach außen wurden als gut beurteilt. Weitere Themen, mit denen sich der Verein unter anderem beschäftigt habe, seien eine internationale Schule in Mittelhessen und die Entwicklung von Gewerbeflächen gewesen. Vereins-Geschäftsführer Jens Ihle erinnerte an die Arbeit des Regionalmanagements auf den Gebieten der Fachkräftesicherung mit der Reihe zur Willkommenskultur „Newcomers Day Mittelhessen“ und der Stärkung Mittelhessens als Startup-Region. Auch die Social-Media-Aktion „#wirmachenmittelhessen“ habe mit seinen Hunderttausenden Aufrufen zur positiven Wahrnehmung der Region beigetragen. Dies sei ein Sinnbild dessen gewesen, was den Verein ausmache: „Menschen aus der Region treffen sich und arbeiten vertrauensvoll zusammen.“ Dies sei der Kern, was man im Regionalmanagement tue, betonte Ihle.

Bild und Textquelle: Tim Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen

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