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Rohstoffsicherung - Rohstoffabbau ist wichtig für die Region

Unternehmen: Industrie- und Handelskammer Limburg | Datum: 08.06.2018


Die Diskussion um den möglichen Aufschluss des Kalksteinbruchs Hengen des Unternehmens Schaefer Kalk zeigt einen Zwiespalt: Rohstoffe sind von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft und bilden eine wichtige Grundlage für den Wohlstand der Gesellschaft. Zugleich birgt der Rohstoffabbau aber auch Konfliktpotenzial, etwa mit konkurrierenden Nutzungsansprüchen an die entsprechenden Flächen oder einer ablehnenden Haltung der Bevölkerung. Die IHK Limburg plädiert für Kooperation statt Konfrontation bei der Frage nach dem Abbau von Rohstoffen in der heimischen Region.

Der Abbau von Rohstoffen ist eine Wertschöpfung, die vor Ort Wirtschaftskraft schafft, Arbeitsplätze sichert und die Finanzkraft der Kommunen stärkt. In der heimischen Region spielen die Rohstoffe Basalt, Kalk, Kies, Sand und Ton eine bedeutende Rolle.

Mineralische Rohstoffe sind zudem unentbehrliche Voraussetzung für weitere Herstellungsprozesse und Produkte etwa in der Bauwirtschaft oder in der Chemie-, Stahl- und Glasindustrie – in Unternehmen weltweit aber auch in der heimischen Region. Für viele Lebensbereiche wie z. B. Mobilität, Kommunikation, medizinische Versorgung oder Anbau von Nahrungsmitteln sind Rohstoffe unabdingbar. Die Versorgung mit Rohstoffen ist damit eine Voraussetzung für unseren Industriestandort und eine bedeutende Grundlage für unseren Wohlstand

„Rohstoffe können nur dort abgebaut werden, wo sie im Boden liegen. Aus dem Vorhandensein von Lagerstätten in unserer Region ergibt sich daher meiner Meinung nach auch die Frage für die Region, diese Bodenschätze zu sichern und dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen. So ist das Gebiet Hengen im Regionalplan bereits seit 1986 als Vorrangfläche für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe eingetragen“, sagt IHK-Präsident Ulrich Heep.

Der Rohstoffabbau ist Teil der wirtschaftlichen Entwicklung der heimischen Region. Für diese setzen die Städte und Gemeinden mit ihren Zuständigkeiten vor Ort die Rahmenbedingungen. „In einem Abwägungsprozess müssen dabei natürlich auch die Belange von Mensch, Fauna und Flora berücksichtigt werden. Die nachhaltige Nutzung der heimischen Rohstoffe kann nur im Miteinander aller Beteiligten erfolgreich sein“, betont Heep.

Im Sinne einer stärkeren Kooperation beim Rohstoffabbau organisiert die IHK Limburg mit Partnern seit einigen Jahren die Veranstaltungsreihe „Rohstoffforum“. Hier tauschen sich rohstofffördernde Unternehmen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Naturschutzverbänden aus zu den Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten des Rohstoffabbaus, der unterschiedlichen Interessen gerecht werden muss. So müssen zugleich die Unternehmen und Kommunen Planungs- und Investitionssicherheit haben, als auch die vielfältigen rechtlichen Vorgaben der genehmigenden Planungsbehörden und des Umweltschutzes eingehalten werden. Dabei sind der Beitrag von Steinbrüchen oder Kiesgruben, als Lebensraum einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, zur biologischen Vielfalt oder Nachnutzungskonzepte für die Bevölkerung oder Tourismuswirtschaft wichtige Aspekte. Von besonderer Bedeutung sind beim Rohstoffabbau auch die langjährigen Planungshorizonte und die kostenintensive Vorbereitung von Abbauvorhaben sowie die zunehmende Regulierung durch die Europäische Union. Nicht zuletzt spielt auch die frühzeitige Information und Beteiligung der benachbarten Kommunen und ihrer Bürger für die Akzeptanz und Planungssicherheit des Rohstoffabbaus eine zentrale Rolle.
Die IHK Limburg spricht sich dafür aus, für Unternehmen den Zugang zu Rohstoffen zu sichern. Dazu bedarf es einer vorausschauenden Raumplanung auf Bundes-, Landes und regionaler Ebene, um – unabhängig von einzelnen Gewinnungsvorhaben – langfristig Flächen und Standorte für die Rohstoffgewinnung zu sichern und Nutzungskonflikte zu minimieren bzw. sie im Vorfeld auszuräumen. Auch sollten Politik und Wirtschaft gemeinsam das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit des heimischen Rohstoffabbaus und die Bedeutung der dadurch getragenen Wertschöpfungsketten stärken. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung stellt sicher, dass Vorhaben nur genehmigt werden, wenn überwiegende öffentliche Interessen den Eingriff rechtfertigen, keine erhebliche Beeinträchtigung der Schutzgüter zu erwarten oder ein Ausgleich durch die Unternehmen gesichert ist. Damit die Prüfung dieser Voraussetzungen Vorhaben nicht um Jahre verzögert, sollten die genehmigungsrechtlichen Verfahren zur Zulassung von Abbauvorhaben optimiert werden.

Textquelle: Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

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