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Was bewegt... Dr. Klaus Valeske?


Dr. Klaus Valeske
Kandidat der FDP für das Amt des Landrats Limburg-Weilburg

Ihr Alter?
55 Jahre

Ihr Geburtsort?
St. Vincenz Krankenhaus, Limburg an der Lahn

Ihr Beruf?
Kinderherzchirurg

Ihre vorherigen beruflichen Stationen?
Praxisassistent bei meinem Bruder, Assistenzarzt im St. Vincenz Krankenhaus, dann seit 1989 Herzchirurg an der Universität Giessen und der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim mit dem Schwerpunk Kinderherzchirurgie. Jetzt leitender Oberarzt der Abteilung Kinderherzchirgie im Hessischen Kinderherzzentrum in Giessen



Wer oder was anderes hätten Sie gerne sein mögen?
Landrat, weil man viel für die Bürger erreichen kann.

Ihr Lieblingshobby?
Politik, mein Garten, Lesen

Ihre größte Tugend?
Ich bin ein Menschenfreund.

Ihr größter Fehler?
Ich kann schlecht nein sagen, wenn man mich um etwas bittet.

Welche natürliche Gabe möchten Sie gerne haben?
Nie erschöpfende Schaffenskraft

Ihr Traum vom Glück?
Mit meiner Familie in unserem Garten zu sitzen, wenn die Obstbäume blühen


Was wäre das größte Unglück für Sie?
Eine schwere Erkrankung meiner Lieben

Welchen Fehler an anderen Menschen entschuldigen Sie am leichtesten?
Wenn sie sie einsehen, kann ich über ziemlich viele Fehler hinwegsehen.

Welche Charaktereigenschaft schätzen Sie am meisten?
Ehrlichkeit

Was gefällt Ihnen besonders gut an der Region Limburg-Weilburg?
Es ist meine Heimat, deshalb gefällt mir eigentlich alles. Ich bin hier zu Hause.

Was missfällt Ihnen an der Region Limburg-Weilburg?
Die Regionen des Kreises könnten noch mehr zusammenrücken.


Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Bismarck

Ihr Lieblingsschriftsteller?
Remarque

An welchem großen Projekt arbeiten Sie derzeit beruflich?
Wir arbeiten immer an der Verbesserung der Behandlung von erkrankten Kindern. Mein Schwerpunkt sind die Erkrankungen des Ausflusses der linken Herzkammer.

An welchem großen Projekt arbeiten Sie derzeit privat?
Landrat im Landkreis Limburg-Weilburg zu werden


Ihr Motto?
Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch (m)ein Apfelbäumchen pflanzen.


Wie sehen Ihre Pläne und Vorhaben für den Landkreis im Fall Ihrer Wahl aus, sowohl kurz-, mittel- wie auch langfristig?

Kurzfristig: Einführung einer festen wöchentlichen Bürgersprechstunde

Meine Schwerpunkte möchte ich aber in drei Themenfeldern setzen:
1. Gesundheit: Die Gesundheitsversorgung in unserem Landkreis ist (noch) nicht kritisch, die Zukunft gibt aber Anlass zur Sorge. Das liegt zum Einen am Wandel unserer Gesellschaft. Dank guter Medizin werden die Menschen älter und brauchen auch mehr und intensive Betreuung. Andererseits gibt es immer weniger Mediziner, die sich als Hausarzt, wie man es kennt, niederlassen wollen. Und die bisherigen Land- und Hausärzte werden älter.
Die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in unserem Landkreis muss aber sichergestellt werden. Und zwar wohnortnah sowohl durch ausreichend Ärzte, als auch in der Pflege. Daran hängt die Lebensqualität in unserem Landkreis.
Zielführend wäre eine viel stärkere Verknüpfung des stationären und des ambulanten Bereichs.
Den Krankenhäusern kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Schon heute übernehmen sie immer mehr die Notfallversorgung der Bevölkerung. Die Zusammenarbeit unserer Krankenhäuser in unserem Landkreis muss verstärkt werden. Sie übernehmen im „Gesundheitsnetz“ des Landkreises die Funktion von zentralen Säulen, an denen dieses Netz verankert ist. Dazu ist der Erhalt und Ausbau unserer Krankenhäuser in Limburg und in Weilburg absolut notwendig. Im Kreisgebiet muss ein Verbund von modernen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten entstehen, der für eine moderne Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung notwendig ist. (Ich betone dabei so oft „unsere Krankenhäuser“ und „unserer Landkreis“, weil ich glaube, dass unsere Krankenhäuser miteinander und nicht nebeneinander zum Wohle der Bevölkerung arbeiten sollten.)
Aber auch mit den Universitäten muss der Landkreis enger kooperieren, um mehr Mediziner in unsere Region zu holen.

2. Bildung:
Ich sehe Bildung als Chance. Als Chance für den Einzelnen aber auch für die Entwicklung eines Kreises. Ein gutes Bildungsangebot ist Zukunft!
Dazu gehört, dass man den Schulen mehr Selbstständigkeit einräumt, damit sie ein eigenes Profil entwickeln können. Und das muss der Kreis fördern.
Dazu gibt es mehrere Ansatzpunkte.

a. Eine Offensive für die Grundschule:
Ein Möglichkeit ist die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen für Grundschulen. Die Eltern sollen die Schule auswählen können, die den Neigungen und Begabungen des Kindes am besten entspricht und deren Unterrichts- und Betreuungsangebot auf die jeweilige familiäre Situation Rücksicht nimmt. Vorrangig muss jede Grundschule die Kinder ihres Wohngebietes aufnehmen. Wenn jedoch Plätze frei sind, können auch Kinder aus anderen Ortsteilen aufgenommen werden.

b. Schulen sollen auch selbstständig handeln können. Ich nenne es: selbstständige Schulen.
Dazu gehört ein kleines eigenes Baubudget für Schulen, damit z. B. nicht benutzbare Toiletten der Vergangenheit angehören.
Die Schulen müssen auch nicht nur alle an W-Lan und schnelles Internet angeschlossen und mit modernen Computersystemen versorgt werden, sie brauchen auch Geld, damit diese Systeme gewartet und in Stand gehalten werden. So etwas muss nicht zentral entschieden werden.

Schulverbünde und Ganztagsschulen sind sehr wichtig, um Schulstandorte zu erhalten und die Wahlfreiheit der Eltern zu gewährleisten.

c. Die duale Berufsausbildung in unserem Kreis ist gut entwickelt. Aber hier kann noch viel getan werden. Schwerpunkte in unserem Landkreis liegen in Limburg, Hadamar und Weilburg. Anzustreben wäre eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Schulen durch einen modernen ÖPNV.
In Limburg gibt es eine Hochschule! Warum können wir nicht fortschrittliche duale Ausbildung mit der Hochschule in Limburg verknüpfen, um den Landkreis zu einem „Bildungskompetenzzentrum“ zu machen?

3. Infrastruktur:
Unser Landkreis liegt im Herzen Hessens und nahe am Ballungsraum Rhein-Main. Gute Infrastruktur ist eine Lebensfrage. Von der Infrastruktur hängt es ab, ob unsere Wirtschaft gut funktioniert und die Menschen ihre Arbeitsplätze gut erreichen können und auch, ob unsere Kommunen in Verkehr ersticken oder durch moderne Verkehrsführung lebenswert bleiben.
Schwerpunkte sind: der Erhalt der Kreisstraßen
der Ausbau der B8
der Ausbau der B49
aber auch ein moderner ÖPNV. Die Grenze von zwei Verkehrsverbünden und das Fehlen von Übergangstarifen (Weiterfahrten aus Limburg in die Region oder von der Region nach Limburg können z. B. nur mit einem Zusatzfahrschein erfolgen.) ist ein Relikt und muss dringend verbessert werden.

Habe ich zuviel vor?
Auf den Landkreis warten viele Herausforderungen, an die man mit neuen Ideen und konsequenter Arbeit herangehen muss. Alle Ideen 1:1 umzusetzen ist sicherlich schwer, aber ich nehme mir lieber en bisschen mehr vor anstatt meine Ziele zu niedrig zu hängen. Das hat der Bürger von einem Landrat verdient.

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