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Interkultureller Kalender wurde zum Leben erweckt

Unternehmen: Landkreis Limburg-Weilburg | Datum: 09.10.2018


Was bedeuten die Feiertage der Religionen und Kulturen? Dieser Frage wurde im Kreis-haus in Limburg nachgegangen. Eingeladen hatte die WIR-Koordinatorin Marie Ostermann zu einem Gesprächsabend mit Vertreterinnen und Vertretern der im Landkreis Limburg-Weilburg ansässigen Religionsgemeinschaften. Die Veranstaltung fand im Vorfeld zur Interkulturellen Woche statt, die in Limburg, Weilburg und Elz durchgeführt wurde.

In der Ankündigung hieß es bereits, dass es ein Abend zum Zuhören, Austauschen und Gemeinsamkeiten finden werden sollte. Und genau das ist auch gelungen! Die Gäste konnten sich zunächst in dem reich dekorierten Raum mit den verschiedenen Gegenständen der fünf Weltreligionen vertraut machen: So waren Kreuz, Menora und Koran sowie viele weitere typische religiöse Artefakte ausgestellt – erste neugierige Nachfragen und persönliche Erzählungen führten so bereits zu einer offenen und interessierten Atmosphäre für den weiteren Verlauf des Abends. Das freute auch Landrat Manfred Michel.

„Wer die Print-Version des Interkulturellen Kalenders kennt, weiß, dass noch Recherche notwendig ist, um wirklich zu wissen, was sich hinter den einzelnen Feiertagen der Religionen verbirgt“, so Moderatorin Marie Ostermann. Die Gründe und Traditionen der religiösen Feiertage wurden an diesem Abend hautnah in einer Podiumsdiskussion erklärt und mit persönlichen Geschichten bereichert. Für das Christentum sprachen die evangelische Pfarrerin Bettina Bender sowie der Bezirksreferent des katholischen Kirchenbezirks im Bistum Limburg, Dr. Georg Poell. Den Islam vertrat Esad Öztürk, der Imam aus der Moschee in der Westerwaldstraße. Zum Judentum berichteten der Rabbiner Shimon Grossberg und Christa Pullmann von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Zunächst ging es um die Frage, wie das Jahr religiös strukturiert sei. Ähnlichkeiten zwischen Christentum, Judentum und Islam konnten in der Anwendung von Sonnen- und Mondkalendern gefunden werden. Unterschiedlich ist jedoch die Zeitrechnung – während die Christen im Jahr 2018 nach Christi Geburt leben, ist für die Juden erst kürzlich das Jahr 5779 nach der Erschaffung der Welt angebrochen, für die Muslime auch erst vor Kurzem das Jahr 1440 nach der Auswanderung von Mekka nach Medina. Zur Frage, wie das neue Jahr eingeläutet wird, gab es sogar eine akustische Vorführung des Rabbiners: Im Judentum wird zum neuen Jahr, Rosh Ha’schana, das sogenannte Schofar geblasen, ein Widderhorn. Auch die Frage nach Erntefesten in den verschiedenen Religionen führte dazu, dass viele Gemeinsamkeiten in der Wertschätzung der Schöpfung und gegenüber den Nahrungsmitteln entdeckt wurden. Hieran anschließend wurde auch das Fasten diskutiert, das in allen drei Religionen einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Auch an dieser Stelle konnten durch die lebendigen Berichte der Vortragenden viele Ähnlichkeiten entdeckt werden: Entbehrung, innere Reinigung und Versöhnung spielen eine große Rolle - gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie sehr die religiösen Einzelvorschriften doch voneinander abweichen. Insgesamt wurde durch die Podiumsdiskussion auf lebendige, humorvolle und die Neugier weckende Art deutlich, welche Gemeinsamkeiten die Religionen verbinden.

Anschließend durften nun die Gäste aktiv werden: Durch ein Religions-Bingo waren sie aufgefordert, Gemeinsamkeiten mit anderen Personen im Raum zu ergründen. Die Anweisung lautete beispielsweise, eine Person zu finden, die im Jahr 2018 bereits das religiöse neue Jahr gefeiert hat, schon einmal gefastet hat oder weiß, wie das Zuckerfest gefeiert wird. Schnell kamen die Gäste miteinander ins Gespräch – nicht nur über die religiösen Traditionen, sondern über ganz persönliche Erfahrungen.


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