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Das war das Jahr 2018: Ein Rückblick


Umweltzone und Schlammfluten, Brände und neue Bauprojekte: Das Jahr 2018 hatte viel zu bieten. Hier geben wir einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Monate:

Januar:

Der Orkan „Friederike“ wütet über der Region. Die Schäden fallen aber weitaus geringer aus als beispielsweise in Nordrhein-Westfalen. In Limburg-Weilburg bleibt es bei umstürzenden Bäumen, zahlreichen Straßensperrungen und geringen Sachschäden wegen umherfliegender Gegenstände. Die heimischen Forstämter schätzen, dass „Friederike“ und der etwas schwächere Sturm „Burglind“ einige Tage zuvor insgesamt rund 35.000 Festmeter Holz umgerissen haben. Besonders betroffen sind Waldgebiete in Weilmünster, Weilburg, Löhnberg, Beselich und bei Haintchen.

Das Möbelhaus Müllerland wechselt den Eigentümer: Die Betreiberfamilie Müller verkauft ihr Unternehmen an die XXXLutz-Unternehmensgruppe. Müllerland ist ein ursprünglich Limburger Unternehmen, das 1995 in einen großen Neubau im rheinland-pfälzischen Görgeshausen umsiedelte. Von dem Verkauf ist auch ein zum Unternehmen gehörendes Möbelhaus in Hennef betroffen. Beide Niederlassungen verfügen zusammen über 65.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und rund 300 Mitarbeiter.

Zum Monatsende wird Limburg zur Umweltzone, um die außergewöhnlich hohen Luftschadstoffwerte zu senken. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Abgasplakette ins Stadtgebiet einfahren. Rund 90 Prozent der Autos im Kreisgebiet verfügen über eine solche Plakette.

Februar:

Ende des Monats werden die letzten Reste der ehemaligen Limburger Autobahnbrücke abgerissen. Seit 2013 war der Brückenneubau errichtet und Ende 2016 vollständig für den Verkehr freigegeben. Darauf folgte der Rückbau der alten Brücke aus dem Jahr 1965. Im August 2017 wurden die Brückenpfeiler spektakulär gesprengt. Beim jetzt erfolgten Abriss wurden auch die eingebauten Überreste der ersten Autobahnbrücke aus dem Jahr 1939 beseitigt.

Die Weilburger Schlosskonzerte, die renommierteste Musikveranstaltung der Region, bekommt eine neue Leitung: Stephan Schreckenberg wird vom Trägerverein als Vorsitzender gewählt, zusätzlich zu seiner Funktion als Intendant. Zu seinem neuen Stellvertreter bestimmte die Hauptversammlung Michael Wissig. Sie folgen damit auf Dr. Alexander Hofmann und Bruno Götz, die nicht wieder zur Wahl angetreten waren.

Das Pharmaunternehmen Mundipharma und der bayerische Branchenberater Fidelio unterzeichnen einen Vertrag, nach dem Fidelio die Produktion an der bisherigen Mundipharma-Zentrale in Limburg übernehmen wird. Mundipharma hatte im Jahr zuvor die Aufgabe seiner Zentrale angekündigt und befindet sich in der Verlegung nach Frankfurt. Im Oktober wird der Vertrag umgesetzt und Fideolio startet mit rund 100 Mitarbeitern in den Werksgebäuden auf der Dietkircher Höhe.

März:

Nach mehrjährigen Debatten, wiederholten Beschlüssen der Kommunalpolitik und einem gescheiterten Bürgerbegehren werden die Parkplätze auf dem Limburger Neumarkt beseitigt. Die Auseinandersetzungen um den Neumarkt reißen damit jedoch nicht ab. Es geht darum, ob Parkplätze für anliegende Unternehmen und Arztpraxen oder eine neue Gestaltung des Platzes wichtiger sind. Außerdem gibt es verschiedene Konzepte für diese Gestaltung, unter anderem eine teilweise Überdachung oder den Bau einer Tiefgarage unter dem Platz.

Matthias Rubröder (CDU) gewinnt die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Villmar mit 54,6 Prozent der Wählerstimmen. Damit setzt er sich überraschend gegen Amtsinhaber Arnold-Richard Lenz (parteilos) durch. Im Juli tritt Rubröder sein Amt an.

April:

Die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz eröffnet ihre Akademie für Gesundheitsberufe im Gebäudekomplex WERKStadt am Limburger Bahnhof. Die zuvor in Hadamar angesiedelte Einrichtung vergrößert sich damit erheblich. In Limburg stehen 150 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege und zwölf Plätze für die Weiterbildung in der Anästhesie- und Intensivpflege zur Verfügung. Diese Zahlen können in Zukunft noch gesteigert werden. Außerdem ist die Ausweitung auf andere Gesundheitsberufe und auf die Fortbildung bereits im Beruf stehender Menschen geplant.

Das Limburger Heimwerkerzentrum am Renngraben brennt vollständig ab. Feuerwehr, Polizei und andere Hilfsdienste sind mit rund 240 Helfern im Einsatz, um das Feuer in dem rund 2000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex zu bekämpfen. Der Schaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt. Die Brandursache kann nicht mehr ermittelt werden, Brandstiftung wird aber ausgeschlossen.

Mai:

Im Limburger ICE-Gebiet eröffnet eine Stromtankstelle für Elektroautos des niederländischen Unternehmens Fastned. Es ist einer von 14 Standorten, an denen Fastned in den deutschen Markt eintritt.

Investor Günter Röser stellt Pläne für ein Wohnquartier auf dem Gelände des ehemaligen Betonwerks Rick in Frickhofen vor. Auf dem 2,6 ha großen Areal sind vielfältige Wohnformen vom Einfamilienhaus über Geschosswohnungsbauten bis zu Seniorenwohnen geplant. Röser rechnet mit 32 Millionen Euro Investitionssumme.

Die Blechwarenfabrik Limburg nimmt die ersten Anlagen in ihrem Werksneubau an der Bundesstraße 49 bei Offheim in Betrieb. Seit Mitte 2016 waren die Gebäude mit rund 22.000 Quadratmetern Produktionsfläche errichtet worden. Rund 30 Millionen Euro investiert die Blechwarenfabrik in ihr neues Werk.

Mario Korschel (CDU) entscheidet mit 55,3 Prozent der Stimmen bei der Stichwahl um den Posten als Bürgermeister von Weilmünster für sich. Damit setzt er sich gegen Daniel Jung (SPD) durch und tritt die Nachfolge von Manfred Heep (parteilos) an.

Juni:

Das Land Hessen stellt gut acht Millionen Euro für Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg zur Verfügung. Damit sollen 26 Bauprojekte im gesamten Kreisgebiet finanziert werden. Größte Empfänger sind mit gut zwei Millionen Euro die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar und mit 800.000 Euro die Tilemannschule in Limburg.

In Offheim gründet sich die Bürgerinitiative „Nördlich der Kapellenstraße“. Es ist der jüngste Schritt in einer seit Monaten dauernden Auseinandersetzung um die Erweiterung des Gewerbegebiets zwischen dem Ort und der Bundesstraße 49. Die Pläne der Stadtverwaltung sehen eine Ausdehnung des 95 Hektar großen Geländes um weitere 16 Hektar in Richtung Norden vor. Die Bürgerinitiative befürchtet negative Folgen für die Lebensqualität im Ort.

Juli:

Auf monatelange Trockenheit folgen in Teilen des Landkreises heftige Wolkenbrüche. In Aumenau und Weinbach kommt es zu schweren Schäden durch die Wassermassen und mitgerissenes Geröll. Die Bahnstrecke zwischen Limburg und Gießen wird mehrere Tage lang gesperrt. Wenige Wochen zuvor hatte es in Laubuseschbach ähnlich starke Überflutungen gegeben.

Nach mehr als einem Jahr der Planung ist das Projekt eines Golfplatzes im Schirlinger Feld bei Staffel gescheitert. Der Eigentümer eines bedeutenden Teils des Geländes hat sein Verkaufsangebot gegenüber dem Golfclub Eschhofen zurückgezogen. Der Club will nun die vor einigen Jahren bereits verfolgten Pläne für einen Standort in der Eppenau am südöstlichen Stadtrand von Limburg wieder aufgreifen.

Die Krankenhaus-Infrastruktur in der Region verbessert sich: Der Neubau am Kreiskrankenhaus in Weilburg feiert Richtfest für einen Anbau, der die Intensivstation und die Zahl der Betten vergrößern soll. Das St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg weiht seinen neuen, rund 30 Millionen Euro teuren Talbau ein, der insbesondere die neue Notaufnahme beherbergt.

August:

Die Stadt und das Bistum Limburg beschließen, gemeinsam einen Großteil des Geländes von Mundipharma im Gewerbegebiet Dietkircher Höhe zu erwerben. Stadt und Bistum wollen zusammen knapp 11 Millionen Euro aufbringen, um zwei Verwaltungsgebäude und eine Freifläche zu erwerben. Die Stadt möchte einen Großteil ihrer Verwaltung dorthin verlegen, das Bistum Mitarbeiter aus zwei schadstoffbelasteten Bürobauten. Umstritten ist die weitere Verwendung des sanierungsbedürftigen Rathaus-Neubaus, der nach dem Umzug nicht mehr benötigt wird.

Zwei größere Bauprojekte laufen an: Die Deutsche Post beginnt mit einem neuen Verteilzentrum bei Offheim. Auf 1800 Quadratmetern sollen bis zu 15.000 Päckchen und 180.000 Briefe wöchentlich weitergeleitet werden. Das Bistum Limburg gibt Sanierungspläne für sein Tagungszentrum Hildegardishof in Waldernbach mit einem Volumen von zehn Millionen Euro bekannt.

Die Gemeindevertreter von Beselich verweigern den Verkauf von Wegegrundstücken zwischen Niedertiefenbach und Schupbach an Schaefer Kalk. Das Unternehmen wollte dort in der Gemarkung Hengen einen Steinbruch eröffnen, was in den vorherigen Monaten erbitterte Auseinandersetzungen in Politik und Bevölkerung ausgelöst hatte. Schaefer Kalk will nun einen kleineren Bruchbetrieb in einem Teil des Geländes einrichten, das sich bereits in seinem Besitz befindet.

September:

Nach mehrjähriger Debatte schafft Limburg die Zweitausbausatzung ab, die bislang bei Straßensanierungen die Anlieger erheblich belastet hatte.

Auf dem Gelände eines Supermarkts in Limburg ereignet sich ein spektakulärer Überfall auf einen Geldtransporter. Der Täter bedroht den Mitarbeiter der Transportfirma mit einer automatischen Waffe, das Fluchtfahrzeug wird kurz darauf brennend in Offheim gefunden. Nach den Räubern wird bis heute gefahndet.

Der Limburger Bäckereifilialist Schäfer lässt im ICE-Gebiet den Neubau seiner Großbäckerei anlaufen. Im Jahr 2020 soll das 14.100 Quadratmeter große Gebäude in Betrieb gehen. Branchenmedien geben die Investition mit rund 20 Millionen Euro an.

Oktober:

Nach einer zweieinhalbjährigen Renovierungskampagne öffnet das Oberlahnbad in Weilburg wieder. Neuerungen sind unter anderem die Außenwände, die im Sommer geöffnet werden können, und die wesentlich ausgeweiteten Öffnungszeiten für das Bad selbst und die drei Saunen. Rund zehn Millionen Euro hat die Sanierung gekostet.

Mit der Heiligsprechung Katharina Kaspers bekommt das Bistum Limburg seine erste Heilige. Zahlreiche Menschen aus der Region reisen zu der Zeremonie nach Rom.

Die Deutsche Umwelthilfe reicht Klage gegen den Limburger Luftreinhalteplan ein. Zuvor hatte sie auf dieses Weise in mehreren Großstädten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge erzwungen. Im Frühjahr war bereits eine Klage gegen den örtlichen Luftreinhalteplan gescheitert.

Bei der Landtagswahl können die CDU-Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann und Andreas Hofmeister ihre Direktmandate in den beiden heimischen Wahlkreisen verteidigen. Die unterlegenen Kandidaten Tobias Eckert (SPD) und Marion Schardt-Sauer (FDP) ziehen über die Landeslisten ihrer Parteien ebenfalls in den Landtag ein.

November:

In der Stichwahl zum Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg setzt sich Michael Köberle (CDU) mit 57,9 Prozent gegen Jörg Sauer (SPD) durch. Im ersten Wahlgang waren außerdem Dr. Klaus Valeske (FDP), Andreas Bendel (Freie Wähler) und Jörg Zimmermann (Die Linke) angetreten.

Bei Kanalbauarbeiten in der Limburger Industriestraße wird eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit 250 Kilogramm Sprengstoff gefunden. Zur Entschärfung müssen in 300 Metern Umkreis Straßen gesperrt und Gebäude geräumt werden.

Das Land Hessen kündigt die Zusammenlegung der Finanzämter in Limburg und Weilburg in Limburg an. Zahlreiche Politiker und Amtsträger aus der Region fordern den Erhalt des Standorts Weilburg.

Nach vier Jahren mit abschnittsweisen Bauarbeiten ist der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 49 im Kreisgebiet abgeschlossen. Der Bund hat fast 51 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Dezember:

Die traditionsreiche Gaststätte Weinhaus Schultes in Limburg eröffnet nach rund einjähriger Sanierung wieder.

Nach knapp zwölf Jahren im Amt wird Manfred Michel (CDU) als Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg verabschiedet. Kurz darauf wird Michael Köberle (CDU) als Nachfolger in das Amt eingeführt.

Das Unternehmen Brita, ein Hersteller von Wasseraufbereitungssystemen, beginnt mit dem Bau seines Werks in Bad Camberg auf einem 3,8 Hektar großen Grundstück. Brita will bis 2020 seine Produktion von der Firmenzentrale in Taunusstein dorthin verlegen. Das Projekt wird voraussichtlich rund 45 Millionen Euro kosten.

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