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Jahreshauptversammlung der KFZ-Innung

Unternehmen: Kreishandwerkerschaft | Datum: 05.02.2019


Woran es gelegen hat, dass „nur ein paar wenige“ der 90 Mitglieder den Weg zur Jahreshauptversammlung der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Limburg-Weilburg in den Landgasthof „Rudolph“ fanden, wusste auch der Obermeister der Innung Heinz Erlemann nicht zu beantworten. In seinem Bericht über das Jahr 2017 und 2018 war dann auch weiteres negatives zu erfahren. So soll nach einer Umfrage des Zentralverbandes des deutschen Kfz-Handwerks die Stimmung im Kfz-Gewerbe auf einem Tiefpunkt sein „das zeigt der aktuelle Geschäftsklimaindex“. Das Neuwagen-Geschäft bleibt weiter unter Druck und für 41,9 Prozent der befragten Betriebe ist das Neuwagengeschäft schlecht (Vorjahr 27,9 Prozent). Und auch das Geschäft mit den Gebrauchtwagen läuft nicht rund. So beklagen ein Drittel der befragten Betriebe ein schlechtes Gebrauchtwagengeschäft. „Das sind leider keine erfreulichen Zahlen und es gibt in unserer Branche zukünftig viele Schwierigkeiten und Entwicklungen, die uns vor große Herausforderungen stellen“ mahnte Heinz Erlemann. Hier brachte er auch den Diesel-Skandal und seine Folgen ins Spiel. Das Ansehen des Diesels hätte bei den Autofahrern in den letzten Jahren stark gelitten. Doch viele der in Deutschland ungeliebten Diesel Gebrauchtwagen finden nun in Mittelost- und Südosteuropa eine neue Verwendung. In Rumänien ist ein großer Abnehmer alter Diesel-Gebrauchtwagen aus Westeuropa. Die Zahl der registrierten Diesel-Gebrauchtwagen in dieses Land ist von 2017 bis 2018 um mehr als 31000 Stück gewachsen.
Nach diesem ausführlichen Bericht über die Lage, ging es an Zahlen. Die Betriebe der Innung würden sich stark in Sachen Lehrlinge einbringen. Allein bei den Lehrverträgen ist für 2018 ein Plus von 8,7 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt werden in den Betrieben der Innung 175 Jugendliche ausgebildet. Bei der letzten Gesellenprüfung haben von 42 Prüflingen 40 die Prüfung bestanden. Bei einer Umfrage unter den Lehrlingen hätte sich ergeben, dass die meisten von ihren Betrieben eine Weiterbeschäftigung erhalten haben. Auch wurden von Seiten der Kreishandwerkerschaft den Mitgliedern zahlreiche Veranstaltungen und Seminare und Fortbildungen angeboten „die aber leider nicht so stark angenommen wurden“. Nach den Worten von Heinz Erlemann findet der nächste Tag des Handwerks am 12. September statt.


Nach diesen ausführlichen Berichten durch Heinz Erlemann und durch den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Stefan Laßmann, gab es ein ausführliches Referat durch den Geschäftsführer des Landesverbandes Hessen des Kraftfahrzeug-Gewerbes Joachim Kuhn zum Thema „Neuerungen des Verbandes“. „Und hier sind große Baustellen dabei“ so Joachim Kuhn zu Beginn seiner Ausführungen. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Februar 2018 drohe nun überall Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Unter anderem sei nach diesem Urteil eine der geeigneten Maßnahmen ein Verkehrsverbot für Dieselfahrzeuge unter EURO 6 und Ottofahrzeugen unter EURO 3 Abgasnorm und wird als angemessen bewertet. Vor allem müsse aber die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Dies bedeutet für EURO 5 Dieselfahrverbote nicht vor dem 1. September 2019 und hinreichende Ausnahmen für Anwohner und Handwerker. Beim Fazit wurden von ihm die Grenzwerte in Frage gestellt oder „haben jetzt die Pneumologen das Wort?“. Erfreulich sei nach den Worten von Joachim Kuhn die Entwicklung in Sachen neuer Ausbildungsverhältnisse. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Steigerung in Hessen von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu vermelden. Bei allen KFZ-Berufen ist seit nunmehr fünf Jahren ein steigendes Ausbildungsverhältnis verzeichnet. Allein in Hessen sind derzeit 1542 Mechatroniker und 384 Automobilkaufleute in Ausbildung. Mit auf den Weg gab Joachim Kuhn den anwesenden Innungsmitgliedern, sich verstärkt um weibliche Auszubildende zu kümmern. Hier bestehe ein steigendes Interesse an weiblichen Schulabgängerinnen sich dem Kfz-Gewerbe anzuschließen. So macht eine Steigerung von 1,7 Prozent in 2007 gegenüber 3,1 Prozent in 2018 dies mehr als deutlich. Er wies auch auf eine Innung-App für das Handy hin, die von jedem Mitglied kostenlos heruntergeladen werden kann und in der immer die neuesten Berichte und Ereignisse des Kfz-Handwerks stehen. kdh

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