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Gemeinsame Freisprechungsfeier Metall und SHK-Innung

Unternehmen: Kreishandwerkerschaft | Datum: 05.03.2019


35 Jung-Gesellen haben in einer Freisprechungsfeier am Dienstag in der Wilhelm-Knapp-Schule ihre Gesellenbriefe und ihre Prüfungszeugnisse erhalten. Darunter 14 in den Ausbildungsberufen Metallbauer und Feinwerkmechaniker und 21 Gesellen in den Ausbildungsberufen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Die Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker, Metallbauer und Feinwerkmechaniker wird in zwei Teilen abgelegt, in der Mitte und am Ende der 3,5- jährigen Ausbildungszeit.
Vor den kritischen Augen der Prüfungskommission, die aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Lehrern besteht, mussten die Prüflinge ihr Wissen theoretisch und praktisch unter Beweis stellen.
Der Prüfungsausschuss, unter Vorsitz von Friedelm Jadatz (SHK) und Bernhard Heibel (Metall), achtet darauf, dass die umfassenden Anforderungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. Und so mussten die Prüflinge u.a. Brennereinstellungen vornehmen (beim Ölbrenner inkl. Abgasuntersuchung), auf einem Montagebrett Rohrleitungen (Abwasser, Heizung und Sanitär) verlegen und in einer Simulation musste eine Therme angeschlossen werden.
In einem abschließenden Fachgespräch wurde unter anderem das Vorgehen und die Beachtung von Sicherheitsregeln (Elektrik) abgefragt. Außerdem wurde ein Kundengespräch simuliert, bei dem die Auszubildenden „Ihren Kunden“ verschiedene Fragen zu einem geplanten Einbau beantworten mussten, bevor dann die Voraussetzungen erfüllt sind, dass der langersehnte Gesellenbrief in der Freisprechungsfeier überreicht werden kann.
Damit ist der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk gelegt.

„Es ist eine lange Tradition, dass die Wilhelm-Knapp-Schule zusammen mit den Innungen diese Veranstaltung macht. Den Gesellenbrief in die Hand zu bekommen, heißt den Abschluss geschafft zu haben“, sagte Wolfram Uhe, Obermeister der Metall-Innung Limburg-Weilburg. „In der heutigen Zeit ist es eine gute Entscheidung, sich für einen Handwerksberuf entschieden zu haben, denn Handwerker werden gebraucht und sind vorne weit dabei in dem was sie gelernt haben.“ Uhe lobte das deutsche duale Ausbildungssystem, das weltweit einzigartig ist. „Nach der Ausbildung können Handwerker sofort in den Beruf starten. Sie haben die Herausforderung angenommen und gemeistert“, sagte Uhe. „Sie brauchten keine Angst zu haben, auch wenn alle Welt von Digitalisierung spricht. Handwerker werden auch in Zukunft gebraucht und Spezialisten sind gefragt bei individuellen Umsetzungen. Es liegt an ihnen, was sie weiter machen. Sie sind nicht nur Handwerker, sondern Praktiker mit dem nötigen Wissen und das ist das Rüstzeug für die Zukunft.“, machte Uhe den Jung-Gesellen Mut.

„Mittlerweile ist es für mich eine schöne Tradition geworden, anlässlich der Freisprechung der Junghandwerker als Schulleiterin zu sprechen“, sagte Dr. Ulla Carina Reitz. Bei den vielen Menschen und Institutionen, die an der dualen Ausbildung der heute zu ehrenden Junghandwerker beigetragen haben, insbesondere bei den Eltern, die sie schon lange auf ihrem Weg begleiteten, bei den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern und den Innungen bedankte sie sich ausdrücklich. „Sie haben einen ehrbaren Beruf erlernt und werden ihr Leben lang ein ehrbares Handwerk ausüben“, sagte Reitz „Machen sie liebe Jung-Gesellen uns, ihre Ausbilder und Lehrer, nicht arbeitslos und wir hoffen, dass sie alle Familien mit vielen Kindern gründen und irgendwann stolze Eltern sein werden, wenn wiederum ihre Kinder ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen“, sagte Reitz. Denn Handwerker bräuchten Nachwuchs. Im Sinne der thematisierten Definition des ehrbaren Handwerkers wünschte die Schulleiterin den frisch gebackenen Gesellen alles Gute für ihre Zukunft und allen „gute, ehrbare und ehrliche Beziehungen zu den Mitmenschen“.

„Sie haben heute ihren Führerschein für das Berufsleben erhalten und dieses Papier ist entscheidend für viele Dinge ihres Lebens“, sagte Helmut Peuser, der in Vertretung von Landrat Michael Köberle erschienen war. Jetzt sei jeder seines Glückes Schmied. „Der Mensch fängt nicht erst mit dem zweiten Staatsexamen an. Handwerker werden in Zukunft umso mehr gesucht und sie haben das große Los gezogen, denn die Chancen sind da.“

Holger Lohr, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Limburg-Weilburg sagte: „Handwerk hat goldenen Boden, dieser Spruch zählt heute mehr denn je!“ Er überreichte gemeinsam mit Wolfram Uhe, Jutta Golinski von der IHK, Julia Häuser, IHK-Vollversammlungsmitglied und Stefan Laßmann von der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg die Zeugnisse und Gesellenbriefe.

Noch nie waren die Chancen so groß, mit dem Gesellenbrief in der Tasche die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse als Fachkraft in heimischen Handwerksbetrieben direkt vor der Haustür anzuwenden und auszubauen.


Gesellenprüfung Metallbauer Konstruktionstechnik: Aaron Bapst, Noah Hübner, Wilhelm Kick, Timon Lehn, Patrick Quint, Nico Schäfer, Aaron-Cedric Schneider, Luca Ellis Weber.

Gesellenprüfung Feinwerkmechaniker: Rick Demmer, Marc Harnisch, Jonathan Hoffmann, Jonas-Jerome Sachse, Max Soethe.

Gesellenprüfung Anlagenmechaniker: Bünyamin Saricicek, Dennis Willi Akdeniz, Nils Bauch, Yasin Cinar, Steven Gruszka, Marvin Heimann, Mehmed-Ali Kaynak, Yann-Michael Keßler, Julius Knapp, Pascal Knecht, Timo Knöbl, Alexander Kube, Oliver Menier, Andree Messinger, Almir Muslija, Nils Pacak, Fabian Podzimowski, Hyrshit Shehu, Tim Stefovic, Maximilian Weis, Azad Yagbasan.

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