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Gartentipps: Pflanzen im Sommer richtig pflegen

Unternehmen: Schreinerei Stein | Datum: 24.05.2019


Die Temperaturen erreichen inzwischen sommerliche Werte und anders als im letzten Jahr fehlt auch der Regen nicht. Deshalb explodieren die Pflanzen geradezu. Alles grünt und blüht - in der freien Natur genauso wie im Garten. Das bedeutet allerdings nicht, dass Hobbygärtner sich nun entspannt zurücklehnen können. „Viele glauben, die Pflanzen wachsen jetzt von selbst, aber das ist nicht so. Sie müssen unterstützt werden“, sagt Thomas Schmitz, der Chef von Schmitz Garten- und Landschaftsbau Natursteine aus Langendernbach.
Unterstützung, das bedeutet vor allem
Wasser und Dünger. „Wenn wir zu Kunden kommen, dann liegt praktisch immer die Feuchtigkeit im Argen“, berichtet der erfahrene Gartenbauer. Die meisten Gartenbesitzer wässern den Rasen, Blumen- oder Staudenbeete zwar regelmäßig, aber zu wenig. „Besser nur alle drei bis vier Tage wässern, dann aber richtig“, rät Thomas Schmitz. Dann sollten es für den Rasen zehn bis zwölf Liter pro Quadratmeter sein.
Grundsätzlich rät Schmitz zu einem organischen Dünger, der möglichst frühzeitig gegeben werden sollte, am besten ganz zu Beginn des Pflanzenwachstums im Februar oder März. „Organischer Dünger funktioniert, anders als künstlich hergestellter, erst dadurch, dass die Bodenorganismen ihn verarbeiten. Das hat den Vorteil, dass man damit praktisch nicht überdüngen kann“, erklärt er. Kritisch sieht er die Industrie, die für jede Pflanzenart einen eigenen Dünger anbietet, vom Rasen über Beerensträucher bis hin zum Gemüse. Solche Spezialmittel sind nach seiner Erfahrung in der Regel nicht nötig.
Ein häufiges Düngerproblem, insbesondere in Staudenbeeten, ist das Zusammenspiel von Nährstoffen im Boden und Rindenmulch. „Rindenmulch verbraucht bei seiner Zersetzung Stickstoff, den wichtigsten Nährstoff für Pflanzen“, beschreibt Thomas Schmitz den Zusammenhang, der vielen Gartenbesitzern nicht bewusst ist. „Wir sehen deshalb immer wieder, dass Pflanzen praktisch verhungern, wenn sie auf gemulchtem Boden wachsen.“ Deshalb geben er und seine Mitarbeiter in den Gärten, die sie betreuen, vor dem Mulchen erst einmal eine doppelte Düngerportion.
Wer selbst Gemüse zieht, kann jetzt, nach den Eisheiligen, die mediterranen Pflanzen wie Tomaten und Zucchini nach draußen setzen. Ideal für sie ist ein Gewächshaus oder zumindest ein transparenter Regenschutz, weil diese Nutzpflanzen empfindlich auf Nässe von oben reagieren und schnell von Pilzen befallen werden. Im Ziergarten bricht bald die Zeit an, in der die ersten Stauden verblüht sind. Wer sorgfältig die Reste dieser Blüten entfernt, regt die Pflanze zu einer intensiven Nachblüte an und erhält so den bunten Gartenschmuck für lange Zeit.
Beim Pflanzenschutz empfiehlt Thomas Schmitz die inzwischen zahlreich im Handel angebotenen biologischen Mittel zur Bekämpfung beispielsweise von Pilzen, Blattläusen und anderen Schadinsekten. Doch auch diese Mittel sollten nicht einfach auf Verdacht großflächig eingesetzt werden. Thomas Schmitz: „Am besten ist es, die Pflanzen genau zu beobachten und dann frühzeitig und gezielt die Anfänge der Schädigung zu bekämpfen.“

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