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Staatsminister in Mengerskirchen

Unternehmen: Kreishandwerkerschaft | Datum: 08.08.2019


Mengerskirchen-Waldernbach. Für die Teilnehmer am Projekt „Bildungsforum Mengerskirchen“ war gestern ein ganz großer Tag. Denn das Projekt beteiligte sich am Hessischen Demografie-Preis und erreichte unter 85 Teilnehmern die Endrunde der letzten sechs. Damit verbunden war gleichzeitig der Besuch von Staatsminister Axel Wintermeyer, der als Demografie-Beauftragter der Hessischen Regierung die sechs Endrundenteilnehmer im Rahmen einer Sommerreise besucht. Und der Chef der Staatskanzlei nutzte den Besuch im Westerwald mit einer frühen Anreise und damit verbunden im Vorfeld ein Blick in die Infrastruktur von Waldernbach zu tätigen. Auffallend für ihn hier „die rege Bautätigkeit“ die im Hinblick auf eine Steigerungsrate der Einwohnerzahl wichtig ist.
Die Gelegenheit einer Begrüßung nutzte auch der Beigeordnete des Marktfleckens Mengerskirchen Werner Hermann der kurz die Gemeinde vorstellte. Wichtig sei ihm, dass bei 6000 Einwohnern ein Potential an 1500 Arbeitsplätzen besteht und erwähnte auch besonders das 1998 gegründete Jugend- und Seniorenbüro „mit einer Vollzeitstelle“. Die Leiterin des Familien- und Jugendbüros Rita Ebenig-Kraut nutzte die Gelegenheit das Projekt „Bildungsforum Mengerskirchen“ vorzustellen das vor 10 Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Sie hatte in ihrem Bericht den Aufgabenkatalog in Sachen Unterstützung der Kinder. Man wolle Sorge tragen, dass den Kindern eine lebenswerte, sinnerfüllende und humane Lebensperspektive ermöglicht wird. Jedem Kind will man die besten Bildungschancen bieten, von Anfang an ko-konstruktiv und konsistent zusammenzuarbeiten, eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eingehen, jedes Familienbild achten und wertschätzen, Bildungsangebote ausbauen und verbessern und Bildungsangebote für alle Kinder und deren Familien zugänglich machen. Familiäre, organisatorische oder finanzielle Hürden sollen gemeinsam genommen werden. Beeindruckt von dieser Präsentation will Axel Wintermeyer seine Arbeit in Sachen Demografie nicht als Arbeit gegen eine Überalterung der Gesellschaft sehen. Vielmehr richtet er den Blick auf eine Entjüngung der Gesellschaft. Gerade der ländliche Raum zeige mit diesen Projekten wie man zusammenarbeitet „und sich an die Hand fasst“. Ein Lob ging an den Landkreis Limburg-Weilburg durch den Gast aus Wiesbaden, der ausdrücklich den Ausbau des Breitbandangebotes lobte. Eingeladen wurden zu diesem Besuch auch die Projektmitglieder die sich in kurzen Worten vorstellten. Für die Kommune war dies Daniela Sohlbach. Sie erwähnte die am 1. August 2018 durch einen Beschluss der Gemeindevertretung komplett beitragsfreie Betreuung für alle Kinder in Kita und Krippen in der Großgemeinde Mengerskirchen. Für die Krippen und Kindertagesstätten waren Anna Göttnauer und Christine Stahl dabei die vor allem die sehr gute Zusammenarbeit mit der Grundschule, vertreten durch Petra Flender-Spieß, und der Weiterführenden Schule, vertreten durch Doris Poppe, lobten. Als „einen Ort der Begegnung“ bezeichnete Petra Wagner das Familienzentrum „Alte Schule“ und gab das Wort weiter an Pfarrer Walter Henkes der für die Kirche und den Hildegardishof in diesem Kreis dabei war. Er wusste von einem Familienfest am 22. September zu berichten. An diesem Tag wird offiziell wieder der Hildegardishof nach umfangreichen Arbeiten geöffnet sein. Für die Vereine war Claudia Klebach dabei die von einer engen Kooperation des Bildungsforums mit den Vereinen wie auch mit dem „Erfahrungsfeld Bauernhof“ sprach. Für den Verein „Mittendrin für alle“ sprach Gabi Pötz das Thema Inklusion an. Eines der „Herzensprojekte“, das Inklusionshaus „Dorfmitte“ das im Moment im Dorfmittelpunkt realisiert wird, wurde besonders hervorgehoben. Die ganzen Projekte brauchen auch Gelder. Hier hat sich ein Förderverein Bildungsforum gegründet, der an diesem Vormittag vertreten war durch Stefan Orth. Er nahm erfreut die Nachricht auf, dass mit dem Erreichen der Endrunde gleichzeitig ein Betrag von 2000 Euro verbunden ist. Ob dieser Betrag höher ausfällt, für die Plätze zwei werden 5000 Euro und für den Ersten Platz ein Betrag von 8000 Euro ausgelobt, wird sich am 15. August herausstellen. Dann werden sich alle Projekte in der Wiesbadener Staatskanzlei einer Jury vorstellen. Nach so vielen Worten wurde der Vormittag noch aufgelockert durch ein kleines Theaterstück und Axel Wintermeyer wurde eingereiht in den Kreis von Kindern die auf der Wiese des Familienforums das Wappen Hessens an eine Leine zu hängen. kdh

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