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Jobcenter-Projekt sorgt für Fachkräfte

Unternehmen: Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar | Datum: 14.08.2019


Den Umzug in die neuen Unterrichtsräume am Limburger Bahnhofsplatz 2d hat die ,Jobakademie flex' jetzt zum Anlass genommen, auf ihre Erfolge und künftigen Herausforderungen hinzuweisen. Der Geschäftsführer des Jobcenters Limburg-Weilburg, Reinhard Penner, in dessen Auftrag die Jobakademie tätig ist, dankte für die bislang geleistete Arbeit. Er hob hervor, dass dem Projekt mit dem Umzug ins Zentrum der WERKStadt Limburg nun noch mehr Aufmerksamkeit zu Teil werde, was die Integrationsleistung weiter steigern wird. Darüber, wie wertvoll die Bearbeitung individueller Problemlagen von Arbeitslosen durch den Bildungsträger sei, berichteten ehemalige und aktuelle Teilnehmer sowie Arbeitgeber.

Durch Unterstützung der ,Jobakademie flex' konnte die gebürtige Polin Urszula Casselman ihren langjährigen Traum von einer Selbständigkeit erfüllen. Die alleinerziehende Mutter dreier Kinder beendete ihre Arbeitslosigkeit und eröffnete im Februar in Limburg ein Geschäft für Babyerstausstattung und Kindermode. Sie lässt inzwischen eigene Kollektionen fertigen Die 36jährige Lehrerin und Psychologin erhielt in Deutschland keine Berufsanerkennung.

Ein toller Kerl
Vasile Roman (29) kam als Jugendlicher aus Rumänien nach Deutschland. Einer abgebrochenen Ausbildung als Anlagenmechaniker folgten kurzzeitige Jobs im Gastgewerbe und in der Zeitarbeit, die sich mit längeren Phasen der Arbeitslosigkeit abwechselten. In der ,Jobakademie flex' kümmerte sich Eberhard Will um den jungen Mann aus Weilburg. Will, selbst 40 Jahre als geschäftsführender Gesellschafter in einem Metallbaubetrieb tätig, erkannte das Talent des Weilburgers und stellte einen Kontakt zu Rainer Schäfer, Geschäftsführer der Schäfer Metall- und Lasertechnik in Merenberg her, wo der junge Mann seit Sommer 2017 eine Ausbildung zum Metallbauer absolviert. "Vasile ist ein toller Kerl. Er leistet eine tadellose Arbeit, ist engagiert und passt hervorragend ins Team. Nach seiner sehr guten Zwischenprüfung wird er auch einen guten Abschluss machen", zeigt sich Schäfer überzeugt.

Der 38-jährige Physiker Getahun Melaku war in Eritrea als Physiklehrer und Spezialist für Kalibrierungstechnik beschäftigt. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in seinem Heimatland floh er mit Frau und Kind nach Deutschland. In seinem Fall wurde der Bildungsbegleiter Will auf ein heimisches, international tätiges Unternehmen aufmerksam, das aufgrund des Fachkräfteengpasses seit längerer Zeit einen entsprechenden Experten sucht. Will stellte den Kontakt her und ist überzeugt, dass das derzeitige Praktikum sehr schnell in eine Dauerbeschäftigung mündet. Getahuns geringe Deutschkenntnisse stellen sich im Unternehmen nicht als Hindernis dar, da die Kommunikation problemlos auf Englisch funktioniere, sagt Will.

Den Meister fest im Blick
Abdullah Alshoikh ist ebenfalls Kriegsflüchtling. Der 27-jährige Syrer fand mit Hilfe Wills 2018 einen Ausbildungsplatz als Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, bei der Birkenstock GmbH in Limburg. Auch seine Ausbildung laufe reibungslos und er sei ein Vorbild in Sachen Integration, bescheinigt Will dem Hadamarer. Er nutze jede freie Minute, um sich beruflich zu bilden und strebe nach seiner Lehre die schnellstmögliche Weiterbildung zum Meister an, berichtet der alleinstehende junge Mann.

Anna Arlt hofft ebenfalls, über das Projekt eine Beschäftigung zu finden. Die Spätaussiedlerin kam im vorigen Jahr aus Sankt Petersburg in die Domstadt. In Russland war sie im Finanz- und Bankenwesen tätig, verlor ihren Job durch die Digitalisierung. In Deutschland strebt die 33-jährige eine Tätigkeit am Flughafen oder in einer Verwaltung an. Zudem betätigt sie sich künstlerisch. Auch in ihrem Falle sind die Bildungsbegleiter sehr optimistisch, zeitnah einen beruflichen Ansatz vermitteln zu können.

In der Produktion oder der Betreuung alter Menschen möchte Monika Jost arbeiten. Die 57-Jährige aus Fussingen war vor ihrer Arbeitslosigkeit als Helferin in verschiedenen Branchen tätig. Auch sie ist zuversichtlich, mit Hilfe der ,Jobakademie flex' wieder eine Beschäftigung zu finden, zumal ihr Mann im vorigen Jahr durch die Teilnahme an diesem Projekt ebenfalls einen Arbeitsplatz fand.

Bauleitung, Polier und Gebäudeverwaltung sind Tätigkeiten, die Johannes Wolf anstrebt. Er ist seit wenigen Tagen Projektteilnehmer und hat durch die Unterstützung des Teams bereits einige Vorstellungsgespräche führen können. Der heute 58-jährige war 25 Jahre lang Instandhaltungstechniker an einer Universität, bevor er vor drei Jahren den Schritt in die Selbständigkeit wagte, die allerdings scheiterte. Auch der Aumenauer ist überzeugt, schnell wieder Arbeit zu finden, da er neben seinen Kenntnissen im Baubereich auch Erfahrung im Metallbau nachweisen kann.

Katharina Kremer, Standortleiterin der vom Bildungsträger GFBI geführten ,Jobakademie flex' berichtete abschließend, dass im letzten Jahr 116 Teilnehmer einen Arbeitsplatz gefunden haben. Zwei weitere Teilnehmer machten sich in diesem Zeitraum selbständig, acht mündeten in eine berufliche Ausbildung. 15 Arbeitslose konnten für einen weiterführenden Schulbesuch oder eine Weiterbildung motiviert werden.

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