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„Frischer Wind für Limburg“

Unternehmen: Kreishandwerkerschaft | Datum: 16.08.2019


Mit knallgelben Bannern wird derzeit in unmittelbarer Nähe von Schulen auf eine neue Kampagne der Stadt Limburg hingewiesen. Dabei geht es darum, auf das Problem der sogenannten „Elterntaxis“ hinzuweisen. Zu einem ersten Vorstellungstermin trafen sich an der Theodor-Heuss-Schule Stadtbürgermeister Dr. Marius Hahn gemeinsam mit Eva Struhalla, Leiterin des Amtes für Verkehrs- und Landschaftsplanung und dem kommissarischen Schulleiter Stefan Reitz. Noch gut kann sich Dr. Marius Hahn an seine eigene Schulzeit und damit verbunden seinen Schulweg erinnern. „Wir sind damals die 750 Meter zur Schule gelaufen“ so der Rathauschef. Er hat eine in Wiesbaden ähnlich erfolgreiche Kampagne für die Stadt Limburg aufgenommen und diese in die Kampagne der Stadt des „Green City Planes“ integriert, der im August 2018 von der Stadtverwaltung beschlossen wurde. Auch in Wiesbaden war die Agentur Scholz & Volkmer für diese Kampagne verantwortlich und hat nun speziell auf Limburg gemünzte Aktionen gestartet. Dazu zählen zuerst die Banner, die an den Schulen aufgehängt wurden. Darauf zu sehen ein Kind das an einem Seil an einem Helikopter hängt und so zur Schule geflogen wird. „Geflogen“ ist zwar für die Theodor-Heuss-Schule das falsche Wort. Doch viele Eltern kommen nahe daran. „Viele Eltern begleiten ihre Kinder bis in das Klassenzimmer“ erzählt Stefan Reitz aus seinen Erfahrungen. Erste Kampagnen der Schule, wie Schilder mit dem Zusatz „Ab hier können ihre Kinder alleine“ haben oft nicht gefruchtet. Und ein Blick morgens auf die Straße bestätigt das Wort „Elterntaxi“. Es soll dazu ermuntert werden das Auto stehen zu lassen und vielmehr Bus, Bahn oder das Fahrrad zu nutzen „oder auch einfach mal zu Fuß zu gehen“. Neben den Bannern, die an insgesamt zehn Limburger Schulen - den Grundschulen, der Tilemannschule und der Marienschule – hängen, werden in den kommenden Wochen 5000 Faltblätter, 4000 Bierdeckel und jeweils 250 Taschen und Turnbeutel in der Stadt verteilt. Taschen und Beutel sind ab sofort kostenfrei erhältlich an der Info des Rathauses in der Werner-Senger-Straße 10 und in der Tourist-Info in der Barfüßerstraße 6. Gelbe Farbe, abstrahierte schwarze Zeichnungen und griffige Slogans ziehen sich durch alle Artikel. Die Slogans geben Handlungsaufforderungen wie: „Fahrrad aus dem Keller holen“, „Brötchen holen ohne Auto“, „Nicht lange kreisen, gleich ins Parkhaus“ und „Umwelt schonen, Auto teilen“. Herzstück der Kampagne ist ein DIN-A2 großes Faltblatt, das mit einer Auflage von 5000 Stück gedruckt wurde und zahlreiche Informationen rund um das Thema Mobilität und Luftbelastung aufführt. Hier erfährt der Leser beispielsweise, dass die Limburger Luft mit Stickoxiden, insbesondere Stickstoffdioxid (NO2) belastet ist. Dieses Gas entsteht durch das Verbrennen von fossilen Treibstoffen, besonders durch Diesel, und ist gesundheitsschädlich. Die EU hat deshalb einen Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 μg/m³ im Jahresmittel eingeführt. In Limburg liegen die Werte allerdings über dem Grenzwert. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurden außerdem an die Eltern aller Erstklässler Postkarten mit der Aufforderung „Kinder zur Schule laufen lassen“ geschickt. Auf der Rückseite wird das Problem erklärt. Elterntaxis führen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, und zu Gefahren – etwa durch Wendemanöver und schlecht einsehbare Straßenübergänge durch haltende Autos. Geplant sind außerdem weitere Banner an den Parkhäusern mit dem Slogan „Nicht lang kreisen, gleich ins Parkhaus“. Bürgermeister Dr. Marius Hahn kündigt in diesem Kreis digitale Tafeln an, die an einem noch auszusuchenden Gebäude aufgehängt werden und die die aktuellen Stickstoffdioxidwerte anzeigen, bei Überschreitung in Rot, bei Einhaltung in Grün. Als eine Anzeigemöglichkeit kann etwa die digitale Tafel am Bahnhofsvorplatz genutzt werden. kdh

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