Bargeld und Pfandflaschen – eine verborgene Gemeinsamkeit

Unternehmen: Herzberg Getränke GmbH & Co. KG | Datum: 23.08.2019


Getränke Herzberg und die Kreissparkasse Limburg – zwei starke Unternehmen des Landkreises mit einer starken Partnerschaft. Auf der einen Seite beliefert das Merenberger Familienunternehmen die Filialen der KSK Limburg seit Jahren zuverlässig mit Getränken, damit Mitarbeiter und Kunden nicht auf dem Trockenen sitzen müssen. Auf der anderen Seite berät die Kreissparkasse den Getränkelieferanten bei monetären Fragen und verwaltet die Vermögensgeschäfte des Unternehmens. Neben der wirtschaftlichen Kooperation verbindet die beiden Unternehmen aber auch die Gemeinsamkeit ihrer wohl symbolkräftigsten „Produkte“.

Die Rede ist von Getränkeflaschen und Bargeld. Legt man diese beiden Objekte nebeneinander, lässt sich auf den ersten Blick wohl keine Gemeinsamkeit erkennen. Beide haben grundsätzlich verschiedene Formen, bestehen aus unterschiedlichen Materialien und auch der Verwendungszweck ist ein anderer. Die einzige offensichtliche Verbindung ist wohl der Kaufvorgang. Man gibt das eine (Bargeld), um das andere (die Flasche) zu bekommen. Genau diese Wechselbeziehung gilt aber auch umgekehrt: Gibt man die Plastikflasche in einem Markt oder Automaten ab, erhält man Geld – und genau das ist die Grundlage der Gemeinsamkeit der beiden Produkte: Beide haben einen strukturierten Kreislauf.

Sylvana Löw (li.) und Christopher Herzberg präsentieren die verborgene Gemeinsamkeit von Bargeld und Pfandflaschen
Sylvana Löw (li.) und Christopher Herzberg präsentieren die verborgene Gemeinsamkeit von Bargeld und Pfandflaschen

Bargeldkreislauf

Viele Deutschen zahlen ihre täglichen Einkäufe am liebsten weiterhin in bar. Dazu ist es erforderlich, dass die Sparkassen immer genug Bargeld vorrätig haben, um die Kunden und Kundinnen damit zu versorgen. Hinter der ständigen Verfügbarkeit des Geldes steckt ein gut strukturiertes System an dessen Anfang und Ende die Sparkasse steht. Der Kreislauf beginnt indem das Geld vom Kunden bei der Bank abgegeben wird. Dort wird es gezählt und der entsprechende Betrag dem Konto des Kunden gutgeschrieben. Daraufhin begibt sich das Bargeld auf die Reise: Ein Wertdienstleister holt das Geld bei der Sparkasse ab, prüft, rolliert und lagert es ein. Nach diesem Vorgang wird das Geld zur Deutschen Bundesbank, der Zentralbank Deutschlands, gebracht. Die Deutsche Bundesbank hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main, 34 weitere Filialen erstrecken sich über ganz Deutschland. Die Bundesbank agiert im Münzkreislauf als eine Art Umschlagplatz – „altes“ Bargeld wird eingelagert und „neues“ wird auf Nachfrage wieder in die Filialen der Kreissparkassen ausgeliefert. Wieder in den Filialen angekommen, kann das Bargeld problemlos vom Kunden abgehoben werden.

Pfandflaschenkreislauf

Einen ähnlichen Kreislauf durchlaufen Mehrweg-Getränkeflaschen. In diesem Fall ist der Start- und Endort dieses Kreislaufes der Supermarkt um die Ecke. Der Kunde kauft das Getränk seiner Wahl, nimmt es mit nach Hause und trinkt die Mehrwegflasche aus. Ist die Flasche leer, bringt der Kunde diese zurück zum Händler und bekommt das Pfand ausgezahlt. Die leeren Flaschen und Kästen werden vom Getränkefachgroßhandel – das Äquivalent zum Wertdienstleister im Bargeldkreislauf - abgeholt. Dieser ist das Bindeglied zwischen Herstellern und Einzelhandel: Er beliefert die Märkte mit Getränken und bringt das Leergut zurück zu den Abfüllbetrieben. Bei den Herstellern werden die Flaschen kontrolliert, gereinigt und von neuem befüllt. Über den Getränkefachgroßhandel und den Einzelhandel gelangen die Flaschen mit frischen Getränken zu den Kunden zurück und der Kreislauf schließt sich.

KSK Limburg und Herzberg Getränke – eine Kooperation mit ungeahnten Gemeinsamkeiten, die noch eine große Zukunft vor sich hat!

Bargeld und Pfandflaschen – eine verborgene Gemeinsamkeit
Bargeld und Pfandflaschen – eine verborgene Gemeinsamkeit

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