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EU-Fördergelder ermöglichen interkommunale Entwicklung einer „Kommunal App“ im Goldenen Grund – Pilotprojekt im Landkreis Limburg-Weilburg

Unternehmen: Gemeinde Brechen | Datum: 16.10.2019


Die Gemeinden Brechen, Hünfelden und Selters beabsichtigen eine auf die Bedürfnisse der Kommunen abgestimmte App zu entwickeln. Damit können Bürgerinformationen, Infos zu touristischen Angeboten, Informationen und Mitteilungen der Gemeinden etc. „interaktiv“ durch sogenannte „push-Benachrichtigungen“ versendet werden. Für die Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Gemeinden soll es neben den üblichen Kommunikationswegen mit ihrer Gemeinde eine zeitgemäße und innovative Form der Kommunikation geben. Es wird eine „Brechen-App“, „Hünfelden-App“ und „Selters-App“ geben. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit ihre Kommune sozusagen „immer in der Hosentasche“ dabei.

Gerade im aktuellen Digitalisierungsprozess kann dies ein wichtiger Baustein zur Kommunikation und Information zwischen Bürger und Gemeinde sein. Damit bringen die drei Kommunen aus dem Südkreis ein Pilotprojekt im Landkreis Limburg-Weilburg auf den Weg, was nun auch durch die Bewilligung von Leader-Fördermittel finanziell unterstützt wird. Die ohnehin sehr eng zusammenarbeitenden Kommunen im Goldenen Grund stellen sich damit gemeinsam den aktuellen Entwicklungen im Umgang mit modernen Medien und der damit verbundenen Optimierung der Kommunikation zwischen Bürger und Gemeinde. Durch die interkommunale Zusammenarbeit werden Synergien genutzt, Kosten gespart und das fachliche Know-How der Kommunen gebündelt, um in enger Kooperation einen weiteren Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit im Südkreis zu leisten.

Bürgermeister Frank Groos betont, dass der persönliche Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern durch nichts zu ersetzten ist. Man kann aber das eine tun ohne das andere zu lassen, freut sich Groos. Den persönlichen und unmittelbaren Kontakt pflegen aber dennoch im Zuge der Digitalisierung neue Wege gehen und eine App für die Gemeinde entwickeln. Gerade als Bürgermeister einer Kommune im ländlichen Raum möchte ich die Kommune bürgernah aber auch modern und innovativ aufstellen. Die Apps werden die bestehenden Informationswege der Gemeinde ergänzen – die Kommunen wünschen sich eine gute Durchdringung durch viele Installationen, um auch wichtige Informationen, wie z.B. Trinkwasserverunreinigungen via „push“-Nachricht schnell und direkt verbreiten zu können. Die Verbindung der Apps mit den Seiten der Kommunen hält den Verwaltungsaufwand gering und trotzdem aktuell. Dinge zusammen auf den Weg zu bringen und für sich selbst zu entwickeln und damit individuell auf die kommunalen Bedürfnisse eingehen zu können, darüber freute sich auch Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer bei der Bescheidübergabe durch den ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer. Bürgermeister Bernd Hartmann hob die Möglichkeiten der Informationsaufbereitung auch für die Vereine hervor. Jörg Sauer hob nicht nur die gute interkommunale Zusammenarbeit hervor, sondern freut sich über die innovative Idee, die gerne gefördert wird. Die zuverlässigen Ansprechpartner in der Region arbeiten eng zusammen, so dass auch die Einhaltung von Terminen während der Entwicklung gesichert ist.

Informationen zur LEADER Region Limburg-Weilburg vom Amt für den ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Limburg Weilburg: Anfang 2015 wurde der Landkreis Limburg-Weilburg zusammen mit 23 weiteren Gebietskulissen in Hessen als LAEDER Region der EU-Förderperiode von 2014-2020 anerkannt. Die Region Limburg-Weilburg hat am 5. März 2015 als Lokale Aktionsgruppe (LAG) den Verein „Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.“ gegründet. Grundlage der Arbeit der LAG ist das Regionale Entwicklungskonzept (REK), das mit breiter Bürgerbeteiligung zu erstellen war. Im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes können Projekte privater und öffentlicher Träger gefördert werden. Die Projekte sollen einem der im REK verankerten Handlungsfelder zuzuordnen sein, um einen Beitrag zur Entwicklung der LEADER-Region Limburg-Weilburg zu leisten. Dafür steht ein Planungsbudget in Höhe von 2.006.250,- € bis 2020 zur Verfügung. Seit 2015 wurden in Limburg-Weilburg bislang 21 Vorhaben gefördert, die die Ziele des Regionalen Entwicklungskonzeptes verfolgen. Damit wird aktuell ein Belegungsstand von ca. 60% erreicht.
Gesamtinvestitionskosten: 2.354.650 € , förderfähige Nettokosten. 1.757.114 €, Zuschuss gesamt: 1.184.962 €.

Informationen zur Kommunal-App: Antragssteller: Gemeinde Selters in Kooperation mit den Gemeinden Brechen und Hünfelden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 58.905 €, die förderfähigen Kosten liegen dabei bei 49.500 €. Die Förderquote in Höhe von 75% ergibt einen Zuschuss in Höhe von 37.125 €

Text / Aufnahme: FOTO-EHRLICH.de / Peter Ehrlich

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