Zukunftsfonds Limburg-Weilburg: Stark und innovativ

Unternehmen: Landkreis Limburg-Weilburg | Datum: 11.02.2020


Auf Initiative von Landrat Michael Köberle wird der Kreisausschuss dem Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – vorschlagen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Kreistag wird sich in seiner Sitzung am Freitag, 14. Februar 2020, 9 Uhr, im Bürgerhaus in Löhnberg mit dem Zukunftsfonds befassen.

Der Fonds soll aus insgesamt vier Säulen bestehen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Jährlich werden für die Säule A nunmehr 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich einer Million Euro gefördert. 100.000 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. Kernstück wird eine zentrale Koordination der Feuerwehr-Ausbildung durch den Landkreis sein. 100.000 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung. Zu diesem Zukunftsfonds hat der Landkreis eine entsprechende Förderrichtlinie erstellt.

„Der Fonds wird ein jährliches Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro in den Jahren 2020 und 2021 haben. Anträge für die Säulen A bis C können von Städten und Gemeinden gestellt werden, private Initiativen oder Maßnahmen können über die jeweilige Kommune beantragt werden. Förderungen für die Säule D hinsichtlich des kommunalen Klimaschutzes können auch direkt beim Landkreis beantragt werden. Über das niedrigschwellige Antragsverfahren soll eine unbürokratische Bereitstellung der Mittel gewährleistet werden“, erläutert Landrat Michael Köberle das Verfahren.

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