Arbeiten an Europas höchstem Lehmstampfbau gehen jetzt weiter.

Datum: 25.03.2020


In diesen Tagen gehen die Arbeiten an der umfassenden Sanierung des höchstem Lehmstampfbaus Europas weiter. In den kommenden Tagen starten die Außenputzarbeiten an dem Haus in der Weilburger Niedergasse 22. Derzeit wird aus Brandschutzgründen innen der komplette alte Kamin zurückgebaut und ein neuer Kamin eingebaut. Mitte April soll die neue Heizung laufen. Auch werden zur Zeit die restlichen neuen Fenster montiert. Spätestens im April wird dann der Innenausbau fortgeführt, dabei werden die Aufarbeitung der Türen und der Fußböden die aufwendigsten Arbeiten sein. Eine weitere höchst anspruchsvolle Aufgabe ist schließlich die Sanierung des Treppenhauses. Alle Arbeiten erfolgen in engster Abstimmung mit dem Bezirkskonservator Frank Aulbach vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen und Diplom-Ingenieurin Antje Mackauer-Brühl (Denkmalschutz beim Landkreis Limburg-Weilburg). Bauherr ist die Familie Müller aus Hüttenberg. Bis zum Jahresende 2020 sollen bei gutem Verlauf alle Arbeiten abgeschlossen werden. Die Kosten für die Sanierung und Modernisierung belaufen sich auf deutlich über eine Million €, Entsprechend den Absprachen vor Abschluss des Kauf-vertrages fließen auf Grund der Bedeutung des Gebäudes Zuschüsse aus dem Städtebauförderungsprogramm West (Bund, Land, Stadt) und seitens der Denkmalpflege des Landes Hessen in Höhe von insgesamt rund 500.000 €. . Auf vier Ebenen entstehen sieben hochwertige Wohnungen, die allesamt vermietet werden, und zwar unter der Telefon-nummer (06403) 71686.

Der Lehmstampfbau in der Weilburger Niedergasse 22 wurde um das Jahr 1835 in Lehmstampf-Technik durch den Pionier des Weilburger Pisé-Baues Wilhelm Jakob Wimpf als Wohnhaus seiner Kinder errichtet. Am 12. November 2015 hat die Stadt Weilburg das Anwesen mit Gebäude und Grundstück von 988 m² erworben und nach grundlegenden Gesprächen mit der Denkmalpflege am 30. Mai 2017 an die Herren Sven und Dr. Steffen Müller (Hüttenberg) verkauft. Dieses damalige Vorgehen gilt heute für die Stadt Weilburg als Vorbild bei der Sanierung und Entwicklung der Ortskerne. Das Gebäude umfasst insgesamt sechs Stockwerke, an der Niedergasse drei und rückseitig einschließlich des Kellersockels sechs Stockwerke und gilt damit in Fachkreisen als der höchste Lehmstampfbau Europas. 2017 erfolgte zunächst die Entrümpelung und die Sicherung des Bauwerkes, jetzt geht das Projekt auf die Zielgerade.

Textquelle: Hans-Peter Schick

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