Schulprojekt Deutschsommer

Unternehmen: Kreishandwerkerschaft | Datum: 15.07.2020


In den Ferien in die Schule gehen? Für die 11-Jährige Fenjal Hafez gibt es in der ersten Ferienwoche nichts Schöneres als in die Schule zu gehen. Sie geht normalerweise in die Leo-Sternberg-Schule in Limburg und lebt mit ihren syrischen Eltern in Limburg. In der ersten Ferienwoche gehört sie zu den 15 Kinder aus dem Landkreis Limburg-Weilburg mit Migrationshintergrund, die am Projekt „Deutschsommer – Ferien machen schlau“ teilnimmt und so ihre Sprachkenntnisse in Deutsch verbessert. Ein Programm, dass es in dieser Form in Hessen seit 13 Jahren gibt aber erstmals in Limburg und hier in der Theodor-Heuss-Schule. Bisher nahmen 2000 Kinder seit Beginn teil und in diesem Jahr sind es 352 Teilnehmer. Stolz zeigt sich zur Vorstellung des Programms der Schulamtsleiter des Staatlichen Schulamtes für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg Michael Stolz, das neben Limburg noch Wetzlar aus seinem Bereich zu den diesjährigen sieben hessischen Standorten gehört. Er begrüßte in diesem Kreise unter den Gästen den Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium Dr. Manuel Lösel, Professor Dr. Roland Kaehlbrand von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt und Landrat Michael Köberle. Für die Dezernentin des Staatlichen Schulamtes Ines Gräfe ist es nach ihren Worten richtig, dass das Beherrschen der deutschen Sprache entscheidend den Erfolg von Kindern und Jugendlichen in Schule und Beruf beeinflusst und ist damit Voraussetzung für eine gelungene Integration. Dies wird auch in der Theodor-Heuss-Schule seit Jahren so gesehen. Die Schule war vor zehn Jahren eine der ersten, die Intensivklassen angeboten hätten. In diesem Jahr war Schulleiter Stefan Reitz besonders Stolz darauf, dass in drei von vier Abschlussklassen der Klassenbeste ein Schüler mit Migrationshintergrund sei. Zwei hätten überhaupt erst in der Schule Deutsch gelernt. Staatssekretär Dr. Manuel Lösel erinnerte in seinen Worten an den Beginn der Flüchtlingswelle im Herbst 2015. Es sei eine Riesenherausforderung gewesen, den Menschen flächendeckend die deutsche Sprache als zweite Fremdsprache anzubieten. Der Erfolg lässt sich dann an Zahlen ablesen. Waren es vor fünf Jahren lediglich 12 Lehrer die für dieses Angebot ausgebildet waren, sind es heute in Hessen mehrere hundert die zu Fachkräften ausgebildet wurden. Diese Fachkräfte wurden benötigt da hier Schülerinnen und Schüler in die Klassen kamen die weder Deutsch noch Englisch sprachen. Mit einem Zitat begann Professor Dr. Roland Kaehlbrandt sein kurzes Referat. Nach den Worten von Mark Twain ist das Leben zu kurz um Deutsch zu lernen. Diesem widersprach der Professor aber und er betonte das es im Deutsch ein verständliches System gebe, wie man aus bekannten Begriffen neue Worte zusammensetzen könne. Landrat Michael Köberle zeigte sich froh, dass der Landkreis Limburg-Weilburg in diesem Jahr mit einer Schule erstmalig vertreten ist. Der Landkreis habe alles dafür getan, dass die Infrastruktur in Sachen Schule stimmen würde. Ein dickes Lob ging aus diesem Kreis heraus auch an die leitenden Pädagoginnen, die sich für dieses Projekt zur Verfügung stellten. Dies waren als Koordinatorin Deutschsommer in Limburg Laura Medenbach, Carina Coimbra und Judith Senger die aus dem Buch „Ronja“ ein Sprachspiel und eine kleine Theaterszene für nach den Reden einstudierten. Das Schlusswort sprach dann vielen aus dem Herzen „Danke, dies sind Ferien die schlau machen, ein Projekt was viel verspricht“. kdh

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