Entdeckungen in der Heimat: Der Kallenbachradweg

Datum: 24.08.2020


An mehreren Stellen am Kallenbachradweg öffnet sich der Blick weit in die Landschaft hinaus, wie hier knapp unterhalb des Knotens.
Urlaub in der Heimat liegt Trend, nicht nur als Folge von Corona. Die Region rund um Limburg und Weilburg bietet dazu viele Möglichkeiten, insbesondere für Wanderer und Radfahrer. Neben den großen Routen an Lahn und Weil entlang gibt es noch viele interessante Strecken in der Region zu entdecken. Einige von ihnen stellt der Marktplatz Limburg-Weilburg jetzt vor. In dieser Folge: der Kallenbachradweg.

Anders als viele andere Radwege ist die Tour am Kallenbach kein Rundkurs. Die vergleichsweise kurze Route führt am malerischen Bachgrund des Kallenbachs entlang, mal im Landkreis Limburg-Weilburg mal im benachbarten Lahn-Dill-Kreis. Je nach persönlicher Vorliebe kann die Strecke zunächst bergauf absolviert und dann entspannt hinabgerollt werden, oder man macht es eben umgekehrt.

Verlauf:

Nahe Arborn befand sich eine der ältesten Kirchen der Region. Heute erinnert ein Kreuz unter einer gewaltigen Linde an sie.
Wer zuerst bergauf fahren will, startet in der Straße "Zur Hollergewann" am Südrand von Biskirchen, unmittelbar an der Bundesstraße 49. Die Anreise mit der Bahn ist über den Bahnhof Stockhausen möglich. Von dort aus fährt man mit dem Rad noch rund zwei Kilometer an der Lahn entlang bis nach Biskirchen.
Von Biskirchen geht es auf dem Kallenbachradweg vor allem über Schotterwege bis in den Löhnberger Ortsteil Niedershausen und damit aus dem Lahntal hinaus. Dort trifft der Radweg auf den eigentlichen Kallenbach. Von nun an führt die Strecke meistens an Waldrändern entlang und durch die Bachaue über Obershausen, Nenderoth und an Arborn vorbei bis hinauf zum Knoten, einer der höchsten Erhebungen im Westerwald. Wer die Strecke umgekehrt absolvieren will, findet rund 1,5 Kilometer unterhalb des Startpunkts am Knoten einen Waldparkplatz, der über eine Zufahrt von der Straße zwischen Mengerskirchen und Arborn aus erreichbar ist.
Der Kallenbachradweg ist nur knapp 18 Kilometer lang, allerdings sind rund 500 Höhenmeter zu überwinden. Rund drei Viertel der Strecke führen über Schotterwege.

Sehenswürdigkeiten:

Der Blick von Westen ins Kallenbachtal hinein. Im Hintergrund ist Nenderoth zu sehen.
Mehrere Punkte entlang der Strecke laden zum Verweilen ein und dazu, etwas über die Lokalgeschichte zu erfahren. So erhebt sich südlich von Arborn eine mächtige Linde, die den einstigen Standort einer der ältesten Kirchen der Region markiert. Von dem Gotteshaus ist heute nichts mehr erhalten, aber eine Sitzbank mit Tisch lädt zum Verweilen vor dem Aufstieg zum Knoten ein und Informationstafeln geben Auskunft über die Geschichte des Orts.
Entlang des Wegs sind zwischen Obershausen und Nenderoth drei Mineralwasserquellen, in der Region "Sauerborn" genannt, zur Benutzung und Erfrischung hergerichtet.
Ein Erlebnis ist auch das Kallenbachtal selbst. Der Abschnitt bei Arborn und noch einem Stück weit bis unterhalb von Nenderoth ist seit 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Deshalb sollte der Weg dort auf keinen Fall verlassen werden. Mit etwas Glück können aber die seltenen Bewohner wie der Eisvogel und verschiedene Spechtarten beobachtet werden.

Tourvarianten:

Der Kallenbachradweg hat mit dem Knoten und Biskirchen die gleichen Start- und Endpunkte wie der Ulmtalradweg, der aber einen Bogen weiter nach Norden und Osten schlägt. Er folgt der Route der ehemaligen Ulmtalbahn und führt unter anderem an Beilstein vorbei. Kallenbach- und Ulmtalradweg können zu einem Rundkurs kombiniert werden, der dann knapp 40 Kilometer lang ist.
Der Kallenbachradweg verläuft außerdem auf dem Stück unterhalb des Knotens deckungsgleich mit dem hessischen Radfernweg R8, der nach Norden in Richtung Driedorf und nach Süden über den Kerrnort Mengerskirchen in Richtung Limburg weiter führt.


Detaillierte interaktive Routenkarte auf dem Portal Outdooractive: https://out.ac/F4GZK

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