Tag des Offenen Denkmals in Weilburg findet am 12. September statt

Unternehmen: Stadt Weilburg | Datum: 08.09.2021


Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (3. V.r.) und Pfarrer Guido Hepke (4. V. r.) stellen gemeinsam mit den zahlreichen Akteuren das Programm zum Tag des Offenen Denkmals vor ©Stadt Weilburg
Unter dem Motto „Sein und Schein“ findet der diesjährige „Tag des Offenen Denkmals“ am 12. September statt. Das vielfältige und interessante Programm stellten die Akteure bei einem Pressetermin in der Weilburger Schlosskirche vor. Pfarrer Guido Hepke begrüßte dabei auch Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, der allen Beteiligten seinen Dank aussprach und sich sehr über die Fülle der bereits bestehenden Verbindungen aber auch die Mitwirkung neuer Kooperationspartner und somit ein breites Bündnis an diesem Aktionstag in Weilburg, freut.

Nachdem der Tag des offenen Denkmals letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur digital stattfinden konnte, sei die Freude groß, ihn dieses Jahr sowohl analog vor Ort als auch digital veranstalten zu können, sagte Pfarrer Guido Hepke. Die evangelische Kirchengemeinde Weilburg hat zusammen mit der Stadt Weilburg, dem Landkreis Limburg-Weilburg, dem Geschichtsverein Weilburg, der Hessischen Schlösserverwaltung sowie dem Obst- und Gartenbauverein, den Oberlahnwinzern, dem Bistro Altes Arthaus, dem Kur- und Verkehrsverein, dem Verein Toccata Orgelkultur Limburg-Weilburg und der AG Hessische Wasserkraftwerke ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt:

Den Start bildet um 10.30 Uhr ein Gottesdienst mit historischen Spielszenen in der Schlosskirche. Unter dem Motto „Ein Loblied auf die Impfung des Fürsten Karl Christian“ wird sowohl mit den Spielszenen als auch mit der anschließenden Predigt von Pfarrer Guido Hepke eine Brücke von der Pockenepidemie vor 250 Jahren und der Skepsis der Bevölkerung gegenüber dem neu erfundenen Impfstoff in unsere Zeit geschlagen. Im Anschluss eröffnen der 1. Kreisbeigeordnete Jörg Sauer und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch mit Grußworten den Tag des Offenen Denkmals. Ein großes Angebot an Führungen gibt es zwischen 12 und 18 Uhr: Der Kur- und Verkehrsverein bietet zwischen 12 und 14 Uhr sowie von 14.30 – 16 Uhr eine Fahrt mit dem historischen Rollschiff mit anschließender Wanderung zu den Ruinen der Domäne Wehrholz, auch die gesamte Umgebung rund um Hauseley, Kettenbrücke, Zeltplatz und Tempelchen werde präsentiert, wie Karl-Heinz Schäfer schilderte. Weiterhin gibt es Führungen an besondere Orte um 12 und um 14 Uhr mit Hans-Peter Schick. Er greift das Motto des „Sein und Schein“ auf und geht der Frage nach, was sich hinter den Fassaden unserer Residenzstadt verbirgt. Denn für die Effekte der barocken Architektur habe auch Graf Johann Ernst immer wieder in die Trickkiste gegriffen, weiß Schick. Der Start ist auf dem Marktplatz vor der Schlosskirche. Zwischen 13 und 16 Uhr werden Führungen durch die Weilburger Kirschhofsmühle angeboten und von 12 bis 18 Uhr gibt es Führungen durch den historischen Eiskeller, heute Weinkeller bis hin zu den Terrassengärten an der historischen Stadtmauer in der Straße im Bangert, hier werden Wein, Kaffee und Kuchen angeboten. Eine Fotoausstellung dokumentiert, dass die Mauersteine aus der alten Brauerei stammen, schilderte Terrill Eckert. Dieter Langer betreut als Fachmann zur Wasserkraft zwei Führungen in der Pfeffermühle. Zwei Ausstellungen, auf die Katharina Brunsing von der Schlossverwaltung hinwies, können im Schloss besichtigt werden: Eine neue zum Thema „Schein und Sein in der Barockzeit“ sowie die große Ausstellung „Graf Johann Ernst“. Jedoch dürfe der Turm für Besichtigungen wegen der Pandemie nicht öffnen, erläuterte die Gärtnermeisterin. Der Schlosskirche aufs Dach steigen kann man zusammen mit Jan Kramer um 12 und 14 Uhr. Im Rahmen der Sonderführungen können mit Jan Kramer Bereiche der Kirche erkundet werden, die sonst für Besucher verschlossen bleiben: Nach einer Turmbesteigung inklusive Glockenstuhl wird das Dach der Schlosskirche erkundet, auch spannende Einblicke in die historische Orgel werden geboten. Teilnehmende an dieser Führung müssen nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind. Kinder und Jugendliche kommen mit der angebotenen Geo-Schatzsuche auf ihre Kosten: Von 12 bis 16 Uhr führt sie auf die Spuren der Reformation in Weilburg.

2021 ist das Jahr der Orgel, schilderte Schlosskirchenkantorin Doris Hagel. Sie wird um 15 Uhr unter dem Motto „Eine Zeitreise von Norrlanda bis Weilburg“ zusammen mit Bezirkskantor Michael Loos eine Blockwerksorgel aus dem schwedischen Norrlanda, eine Truhenorgel neuerer Zeit und die romatische Sauerorgel der Schlosskirche präsentieren. Auch Dr. Bernold Feuerstein vom Verein Toccata Orgelkultur Limburg-Weilburg wird mit dabei sein. Mit den passenden Klangbeispielen werden anschaulich die Veränderungen des Instruments in der Geschichte aufgezeigt. Im Anschluss gibt es um 16 Uhr ein Orgelkonzert: Doris Hagel und Michael Loos musizieren aus der Zeit der Renaissance sowie Stücke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, César Franck und Max Reger. Der Eintritt ist frei, über eine Spende zugunsten der Orgelsanierung freuen sich die Veranstalter aber. Kulinarisch bietet das Arthauscafé am Marktplatz Allerlei für die Gäste am Tag des offenen Denkmals. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht.

Ergänzt wird das Programm durch ein digitales Angebot: Sowohl von Zuhause oder vor Ort mit QR-Codes. Unter anderem zeigt ein dreißigminütiger Film die Baugeschichte des Denkmals. Das digitale Programm ist von Sabine und Ralph Gorenflo von Weilburg-TV produziert worden. Es ist unter anderem unter www.weilburg.info und www.evangelisch-in-weilburg. com zu finden. Hier zeigt auch Matthias Knaust in einer Bilderstrecke, was es in Weilburg zu entdecken gibt, jedoch aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

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