Glasfachschule Hadamar im Bereich Glasbautechnik zertifiziert

Datum: 14.06.2022


Hadamar-Niederhadamar. Die Staatliche Glasfachschule Hadamar als Teil der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar wurden von WorldSkills Germany als Bundesleistungszentrum im Bereich Glasbautechnik zertifiziert. Aus diesem Anlass fand sich eine hochrangige Delegation von „WorldSkills Germany“ in den Räumlichkeiten der Glasfachschule ein. Bevor jedoch der offizielle Teil, mit Überreichung der Ernennungsurkunde, eingeleitet wurde, hatten die Gäste die Möglichkeit sich nicht nur über die Möglichkeiten zu informieren, die den interessierten Glasbautechnikern in Hadamar angeboten werden. Gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, den fünf Glashandwerkern die sich für die Nationalmannschaft bewerben über die Schulter zu schauen. Die fünf Glashandwerker waren Denis Dukic aus Offenbach, Maximilian Kröger aus Lahnau, Benjamin Bach auch Hannover, Oliver Pries aus Muxall/Kreis Plön und Moritz Dommes aus Lennestadt die voller Lob über die vorgefundenen Möglichkeiten waren, sich an den zwei Tagen auf die Qualifizierung vorzubereiten. Allesamt Glaser, die entweder noch in der Ausbildung oder aber auch schon vor der Prüfung zum Meister sind. In der Delegation dabei unter anderem Franz Schropp von WorldSkill Germany, der Nationaltrainer für Glasbautechnik Jens Erdmann und Holger Schmidt als Schulleiter der Staatlichen Glasfachschule Hadamar. Die fünf Glasbautechniker, alle nicht älter als Gesellen des Jahrgangs 1.1.1998, wurden von Florian Dierig, Lehrer an der Glasfachschule Hadamar, in Sachen Glasschnitt und Glasschliff fit gemacht und stand mit Rat und Tat zur Seite für „Die Meisterschaft der Fertigkeiten“ so frei übersetzt die „WorldSkills“ und bei denen es sich um die Olympischen Spiele des Handwerks handelt.
An Schulleiter Holger Schmidt lag es nun den offiziellen Teil mit der Begrüßung der Gäste zu eröffnen. Er erinnerte an den zweijährigen Vorlauf der in Sachen Kriterien Erfüllung absolviert werden musste. Die Zertifizierung sei nun ein wichtiger Bestandteil für die Schule „in der Mitte Deutschlands“. Man biete hier beste Trainingsmöglichkeiten. Gleichzeitig aber auch das Versprechen, weiter in die Ausbildung zu investieren. Hier wurde in diesem Rahmen eine Investition durch das Hessische Kultusministerium in Höhe von 100000 Euro bekannt. Doch Geld ist nicht alles. Hadamar bietet dazu sehr gute Lehrkräfte in Theorie und Praxis. Franz Schropp, als WorldSkills Germany Senior Technical Delegate, hatte die Aufgabe in kurzen Worten auf die WorldSkills hinzuweisen. Seit über 50 Jahren wird seinen Worten nach jungen Menschen die Möglichkeit geboten sich im Handwerk in den unterschiedlichsten Handwerksberufen bei den „WorldSkills“ sich untereinander zu messen. Insgesamt seien es derzeit 85 Mitgliedsstaaten „und es kommen immer mehr dazu“. Vor allem aus den Staaten Afrikas. Diesen Teilnehmern ginge es weniger darum eine Medaille zu erzielen. Vielmehr ginge es den Teilnehmern aus Afrika darum zu lernen.
Das aber auch heimische Handwerker von einem Erfolg profitieren können, zeigen zwei Beispiel die explizit erwähnt wurden. So sei ein Handwerker „mit Hauptschulabschluss“ nach einem Erfolg bei den „WorldSkills“ in die höhere Vorstandsebene eines Automobilunternehmens aufgestiegen. Und das zweite Beispiel betraf den Betrieb des erfolgreichen Handwerkers „der sich danach vor Aufträgen und Anfragen nach einer Lehrstelle nicht mehr retten konnte“ Mehr als 60 Handwerksberufe sind Bestandteil der „WorldSkills“ aus den unterschiedlichsten Berufen „wie Bau, Transport, Logistik oder Mode“. Und nun auch Glasbautechnik für die Hadamar als Bundesleistungszentrum des Glaserhandwerks auserkoren wurde. Nachdem der Stellvertretende Bundesinnungsmeister Thomas Lippold ein Plädoyer für das Handwerk hielt und Susanne Langel den Dank für die Stadt Hadamar aussprach, lag es an Theresa Rohde vom Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg den Reigen der Ehrengäste zu schließen. Sie lobte den „optimalen Standort“ der nun Teil einer weltumspannenden Organisation sei. kdh

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