Max-Stillger-Stiftung knackt die Million

Datum: 11.01.2023


Im vergangenen Jahr hat Max Stillger den Vorstand seiner Stiftung auf fünf Personen erweitert. Simon Schneider, Max Stillger, Anke Baumann, Thorsten Wörsdörfer und Theo Speier (von links) zogen jetzt eine stolze Bilanz. Foto: Joachim Heidersdorf

Das nächste „Rekord- und Ausnahmejahr“: Fast 400.000 Euro für gute Zwecke eingesammelt und erwirtschaftet – 774 Spender

Limburg. (hei) Die Max-Stillger-Stiftung hat erstaunlich schnell die Marke von einer Million an Spenden und Erträgen überschritten. „Das ist unglaublich“, sagte Vorsitzender Max Stillger in einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Stiftungsrat in Limburg. Der Kapitalstock der von ihm im Mai 2017 gegründeten Stiftung ist von 100.000 auf rund 800.000 Euro angewachsen. „Diese rasante Entwicklung hätte ich nicht für möglich gehalten“, erläuterte der Multiunternehmer. „Ich dachte, es dauert 15 bis 20 Jahre, bis wir diese Zahlen vermelden können“.
So sehr Stillger sich über die Statistik im zweiten „Ausnahmejahr“ in Folge freut, so sehr bedauert er freilich den Anlass. 2021 löste die Flutkatastrophe an Ahr und Ruhr ungeahnte Aktivitäten und Zuwendungen aus, 2022 der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise.
Der Gesamtbetrag der Mittel, die der Stiftung zugeflossen sind, konnte nach seinen Angaben auf die Rekordsumme von 557.891 Euro gesteigert werden. 177.000 Euro gingen in den Stiftungsstock, rund 380.000 Euro kamen in den vergangenen zwölf Monaten an Erträgen (44.000 Euro) und Spenden zusammen. Der größte Teil davon ist bereits verteilt worden: An Geflüchtete und Flutopfer sowie an Vereine, Institutionen und bedürftige Bürger in Limburg und Umgebung. „Ich danke allen, die in verschiedener Form zu diesem sensationellen Ergebnis beigetragen haben“, sagte Max Stillger bei der Vorlage des Jahresberichts.
Der gewaltige ehrenamtliche Personaleinsatz und die Leistungen der Tochterstiftung „Summerfield Kids Foundation“ von Matthias Distel seien in dieser Bilanz noch nicht enthalten, betonte der Initiator. „Nur mal zum Vergleich: Dieses Volumen wickelt die Stiftung von Borussia Dortmund mit einem großen Apparat ab.“

Trotz des enorm gestiegenen Aufwands will er weiter sämtliche im Tagesgeschäft für die Stiftung anfallenden Kosten aus eigener Tasche finanzieren und an seinem Versprechen festhalten, dass alle Spenden zu 100 Prozent für gute Zwecke verwendet werden. Auch am Ziel der Stiftung werde sich nichts ändern: „Helfen, wo es nötig und fördern, wo es sinnvoll ist. Und dies möglichst schnell und unbürokratisch.“ Stillger: „2021 und 2022 haben wir die Latte sehr hoch gehängt, 2023 treten wir das Gaspedal weiter voll durch!“

65.000 Euro für
Vereine und Gruppen

Dieses Konzept findet in der Region immer mehr Unterstützer. 774 verschiedene Spender – zehnmal so viele wie im ersten vollen Geschäftsjahr 2018 – bedeuten ebenfalls eine neue Bestmarke. Für hohe Einnahmen sorgten auch verschiedene Sonderaktionen anlässlich von runden Geburtstagen, Hochzeiten und Jubiläen. Allein 43.250 Euro kamen im vergangenen August zum Sechszigsten von Max Stillger in die Kasse; 20.000 Euro stiftete der Chef der Fluthilfe im Ahrtal, 15.000 Euro dem Bürgerfonds Brechen und 5000 Euro an Vereine.

Bei der jährlichen „Ausschüttungsfeier“ im Funkerheim nahmen die Vertreter von 34 Vereinen und Institutionen im April insgesamt 36.000 Euro entgegen, 19.000 Euro wurden bei anderer Gelegenheit an Vereine verteilt. Rund 5000 Euro wendete die Stiftung für Atemschutzmasken für Schulen und Feuerwehren auf, mit dem gleichen Betrag linderte sie Notlagen von Bürgern. 4000 Euro wurden als Preisgelder für den Hermann-Klaus-Gedächtnispreis (Juniorsportler des Jahres) und den Ehrenamtspreis vergeben.
Die Stiftung sammelte 112.560 Euro für Geflüchtete ein, betreute lange Zeit viele Ukrainer und vermittelte mehreren Frauen und Männern Arbeitsplätze. 112.300 Euro landeten im Sonderetat Energiehilfe. Stillger – als Solar- und Windanlagenunternehmer einer der Profiteure der explodierenden Preise – spendete 100.000 Euro für Härtefälle im Landkreis. 10.000 Euro davon bekam der mit insgesamt 25.000 Euro ausgestattete Bürgerfonds Brechen Dass im Vorjahr noch einmal 40.570 Euro in den Wiederaufbau im Ahrtal flossen, begründet Stillger mit seinem „Herzenswunsch“: „Wir dürfen diese Menschen nicht vergessen.“

Nachhaltige Erträge
für die Region

Die Jahresbilanz für 2022 schließt noch mit einem Ergebnis von insgesamt 991.000 Euro, zum Jahresbeginn ist die Grenze von einer Million dank einer Zinszahlung geknackt worden.
Der Kapitalstock konnte um 177.000 Euro aufgebaut werden. Neben der fixen Summe von 100.000 Euro, die Stillger jährlich privat einlegt, flossen weitere 77.000 Euro, um nachhaltige Erträge zu garantieren. „Der wachsende Kapitalstock sorgt automatisch für steigende Einnahmen. Für 2023 rechne ich mit Erträgen von mehr als 50.000 Euro“, erklärt der Finanzexperte. Davon würden heimische Vereine und Institutionen profitieren.
Das Anlagevermögen teilt sich nach seinen Worten auf in Immobilienbeteiligungen und Grundstücke (400.000 Euro), Anleihen (100.000 Euro), Aktien 160.000 Euro) und Liquidität (127.700 Euro).

Max Stillger hofft, dass die Stiftung nach der coronabedingten Zwangspause in diesem Jahr auch wieder durch Benefizveranstaltungen Einnahmen erzielen kann. Geplant ist unter anderem ein Konzert am 12. November in der Limburger Stadthalle.

Das Lob für die Arbeit der Stiftung gibt der 60-Jährige gerne weiter: An seine Mitstreiter im Vorstand (Anke Baumann, Simon Schneider, Theo Speier, Thorsten Wörsdörfer,) und im Stiftungsrat (Martin Richard, Vorsitzender, Marcel Kremer, Klaus Merz, Ina Mücke, Christiane Nolte) sowie an das Steuerbüro ETL-MCP (Limburg/Löhnberg) für die kostenfreie Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten.


Infos und Anträge: www.max-stillger-stiftung.de
Brüsseler Straße 5, 65552 Limburg. Tel. (06431) 94730
Spendenkonto: Volksbank Rhein-Lahn-Limburg
IBAN: DE42 5709 2800 0217 4353 07
BIC: GENODE51DIE

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